Neue Energie für mehr Klimaschutz
Wir wollen die CO2-Intensität verringern und damit unseren CO2-Fußabdruck verkleinern. Dafür haben wir uns im Mai 2007 das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 50 Prozent zu senken.
Klimaschutzstrategie mit fünf Schwerpunkten
Um dies zu schaffen, haben wir im Mai 2007 eine konzerweite Klimaschutzstrategie ausgearbeitet. Künftig fließen Klimaschutzaspekte in alle operativen und strategischen Konzernentscheidungen mit ein. Bei jeder größeren Investition und Akquisition wird der Einfluss auf den CO2-Fußabdruck geprüft.
Die Klimaschutzstrategie beruht auf fünf Schwerpunkten:
Die Klimaschutzstrategie beruht auf fünf Schwerpunkten:
- Ausbau der Erneuerbaren Energien
- Effizienzsteigerung bei den Kraftwerken
- Einsatz neuer Technologien wie CO2-Abtrennung und -Speicherung in Kraftwerken
- Investitionen in Forschung und Entwicklung zu Klima schonenden Technologien
- Re-Evaluierung der Kernenergie
Zehn Milliarden Euro Investitionen
Unsere Klimaschutzankündigungen sollen nicht nur Versprechen bleiben. Bis 2012 investieren wir insgesamt zehn Mrd EUR in die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Kohle- und Gaskraftwerke, in Erneuerbare Energien und in die Forschung.
Die Aktivitäten im Bereich Erneuerbare Energien werden von der 2007 gegründeten neuen Gesellschaft E.ON Climate & Renewables GmbH gebündelt. Sie steuert das Windenergie-Geschäft, die Entwicklung von Klimaschutzprojekten (JI-/CDM-Projekte) und neue Technologien wie die Planung von Gezeitenkraftwerken. Bis 2010 wird E.ON Climate & Renewables insgesamt sechs Mrd EUR in Projekte aus dem Bereich Erneuerbare Energien investieren.
Die Aktivitäten im Bereich Erneuerbare Energien werden von der 2007 gegründeten neuen Gesellschaft E.ON Climate & Renewables GmbH gebündelt. Sie steuert das Windenergie-Geschäft, die Entwicklung von Klimaschutzprojekten (JI-/CDM-Projekte) und neue Technologien wie die Planung von Gezeitenkraftwerken. Bis 2010 wird E.ON Climate & Renewables insgesamt sechs Mrd EUR in Projekte aus dem Bereich Erneuerbare Energien investieren.
Handel mit Emissionsrechten
Neben dem Ausbau CO2-armer und CO2-freier Technologien sind wir auch im Emissionshandel tätig. Über JI- und CDM-Projekte kompensieren wir einen Teil unserer Emissionen. Da wir in der zweiten Phase des Emissionsrechtehandels ab 2008 weniger Zertifikate zugeteilt bekommen, müssen wir verstärkt Zertifikate zukaufen. Dies schafft einen zusätzlichen Anreiz, die CO2-Emissionen weiter zu verringern.
Combat Climate Change und World Business Council for Sustainable Development
Weil die Anstrengungen zum Klimaschutz global koordiniert werden müssen, sind wir Anfang 2007 der "3C"-Initiative (Combat Climate Change) beigetreten. Sie richtet sich an Unternehmen, die viel Energie produzieren oder verbrauchen. Konkretes Ziel der "3C"-Initiative ist es, bis 2100 die globale Erwärmung deutlich zu bremsen.
Darüber hinaus engagieren wir uns seit 2006 in einer sektorübergreifenden Klimaschutzinitiative des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Die Initiative dient zum Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie zur Förderung des Business Case in Sachen Klimaschutz. Außerdem vertritt sie eine gemeinsame Position der Wirtschaft in Sachen Klimaschutzbemühungen und liefert der Politik Orientierungshilfe bei der Gesetzgebung.
Darüber hinaus engagieren wir uns seit 2006 in einer sektorübergreifenden Klimaschutzinitiative des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). Die Initiative dient zum Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie zur Förderung des Business Case in Sachen Klimaschutz. Außerdem vertritt sie eine gemeinsame Position der Wirtschaft in Sachen Klimaschutzbemühungen und liefert der Politik Orientierungshilfe bei der Gesetzgebung.
Risiken und finanzielle Folgen des Klimawandels
Wir untersuchen regelmäßig, welche Auswirkungen der Klimawandel – wie z. B. die allmähliche Temperaturerhöhung oder Unwetterereignisse – auf unser Geschäft haben könnte. So evaluieren wir mögliche physische Risiken für unsere Mitarbeiter sowie Sachrisiken, die unsere Gebäude und Netzanlagen betreffen. Darüber hinaus analysieren wir finanzielle Risiken wie Unfälle und die Verminderung der Gradtagszahlen. Gradtagszahlen beschreiben den Zusammenhang zwischen der Außenlufttemperatur und der gewünschten Raumtemperatur, um den Wärmebedarf eines Wohnraums zu bestimmen. All diese Risiken werden jährlich auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe untersucht. Durch diese Risikoanalysen will E.ON Schwerpunkte für Vorsorgemaßnahmen identifizieren.
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