E.ON AG
13.03.2010  16.02 Uhr
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Windkraft

E.ON baut Windenergiegeschäft aus

Windkraft spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Energiemix. Durch den Kauf des Windparkbetreibers Energi E2 Renovables Ibéricas wird das Windenergiegeschäft von E.ON massiv ausgebaut. E2-I erzeugt in Spanien und Portugal Strom aus erneuerbaren Energien mit einer Gesamtkapazität von rund 260 MW. Der Großteil hiervon entfällt auf moderne Windparks (siehe Karte), der Rest auf kleinere Wasserkraft- und Biomasseanlagen. Bereits in der Planung sind weitere Windkraftanlagen mit rund 560 MW an besonders windgünstigen Standorten auf der iberischen Halbinsel, die innerhalb der nächsten vier Jahre realisiert werden sollen. E.ON steigert mit den jetzt hinzukommenden Windparks seine installierte Windkraftleistung auf rund 700 MW und erhält durch die schon vorgesehenen Entwicklungsprojekte erhebliches Potenzial für einen weiteren Ausbau der Windkraft in Südeuropa.
Tabelle: Windpark Spanien
Diese Windparks ergänzen die Kraftwerke von Viesgo, die E.ON als Ergebnis der Vereinbarung mit Enel und Acciona im Übernahmeverfahren Endesa erwerben wird. 2010 wird E.ON damit über eine Gesamterzeugungskapazität von mehr als 7GW in Spanien verfügen.

 

Neben den Windparks an Land ("Onshore") bietet die Windenergie auf See ("Offshore") großes Potenzial. Derzeit plant E.ON gemeinsam mit Shell und dem Firmenkonsortium CORE den Bau des weltweit größten Windparks "London Array" vor der südenglischen Küste. 2006 erteilte die britische Regierung die Genehmigung für den Hauptteil des Windparks. Mit einer Gesamtleistung von über 1.000 MW wäre London Array der erste Gigawatt-Windpark der Welt. Sie wird rund 750.000 Haushalte mit Strom versorgen können und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken werden rund 1,9 Mio Tonnen CO2 eingespart.

 

Zwei Jahre früher - 2009 - wird der Windpark "Robin Rigg" ans Netz gehen. Er verfügt über eine Gesamtleistung von 180 MW und wäre damit vorerst der größte Offshore-Windpark Großbritanniens.

 

Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Bau noch effizienterer Kraftwerke will E.ON einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Langfristig will E.ON bis zum Jahr 2030 den spezifischen Kohlendioxidausstoß der E.ON-Stromerzeugung gegenüber dem Jahr 1990 halbieren. E.ON will in Zukunft auch beim Klimaschutz eine international führende Rolle einnehmen und das von der EU angestrebte Ziel unterstützen, bis 2020 mindestens 20 Prozent der Primärenergie aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.

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