Windkraft
E.ON baut Windenergiegeschäft aus
Neben den Windparks an Land ("Onshore") bietet die Windenergie auf See ("Offshore") großes Potenzial. Derzeit plant E.ON gemeinsam mit Shell und dem Firmenkonsortium CORE den Bau des weltweit größten Windparks "London Array" vor der südenglischen Küste. 2006 erteilte die britische Regierung die Genehmigung für den Hauptteil des Windparks. Mit einer Gesamtleistung von über 1.000 MW wäre London Array der erste Gigawatt-Windpark der Welt. Sie wird rund 750.000 Haushalte mit Strom versorgen können und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken werden rund 1,9 Mio Tonnen CO2 eingespart.
Zwei Jahre früher - 2009 - wird der Windpark "Robin Rigg" ans Netz gehen. Er verfügt über eine Gesamtleistung von 180 MW und wäre damit vorerst der größte Offshore-Windpark Großbritanniens.
Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Bau noch effizienterer Kraftwerke will E.ON einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Langfristig will E.ON bis zum Jahr 2030 den spezifischen Kohlendioxidausstoß der E.ON-Stromerzeugung gegenüber dem Jahr 1990 halbieren. E.ON will in Zukunft auch beim Klimaschutz eine international führende Rolle einnehmen und das von der EU angestrebte Ziel unterstützen, bis 2020 mindestens 20 Prozent der Primärenergie aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.
