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| "Die Beteiligung an Scarv-Idun ist ein entscheidender, aber nicht der letzte Schritt zur Umsetzung unserer Gas-Upstream-Strategie." |
| Dr. Wulf H. Bernotat |
E.ON setzt auf den
Ausbau der eigenen Gasproduktion
Upstream-Beteiligungen wie Skarv-Idun verbreitern das Gasbezugsportfolio von E.ON. Heute kauft E.ON Erdgas überwiegend von Produzenten in Deutschland, Norwegen, Russland, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien. "Mit dem Erwerb von Skarv-Idun kommen wir unserem Ziel, mindestens 10 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr aus eigener Produktion zu beziehen, ein großes Stück näher," so E.ON Chef Wulf H. Bernotat. Gas aus eigener Produktion kommt aus mehreren Feldesbeteiligungen in der britischen Nordsee und ab Oktober 2007 der Norwegischen See. Dieser Anteil soll durch Projekte wie Skarv-Idun kräftig wachsen. Um die Bezüge darüber hinaus noch weiter zu streuen, plant E.ON auch den Einstieg in das Geschäft mit verflüssigtem Erdgas (LNG). LNG wird das per Tankschiff aus Regionen geliefert, die zu weit entfernt liegen, um ihre Felder mit Pipelines an das europäische Gasnetz anzuschließen.
Skarv und Idun liegen in der nördlichen Norwegischen See knapp unterhalb des Polarkreises und verfügen über Reserven von rund 65,6 Mio Sm³ oil equivalent (davon 48,3 Mrd m³ Rich Gas). Gemeinsam mit weiteren aussichtsreichen Satellitenfeldern gehört das Gebiet zu den größten und attraktivsten noch zu entwickelnden Gasvorkommen Norwegens. Die Aufnahme der Produktion ist für 2011 geplant. E.ON wird aus diesen Feldern über mindestens zehn Jahre jährlich im Schnitt rund 1,4 Mrd m³ Erdgas beziehen. Das entspricht dem Erdgasverbrauch einer Stadt mit 2,5 Millionen Einwohnern.
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