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Offshore-Windparks
Stromerzeugung mit hoher Kontinuität, ohne den Einsatz fossiler Ressourcen und fast ohne CO2-Ausstoß: Vor Deutschlands Küsten gibt es viel Platz und viel Wind für sogenannte Offshore-Windparks. Damit stehen wir technologisch vor neuen Herausforderungen, da die Anlagen weit entfernt von der Küste, wo die Meerestiefe bis zu 45 m erreicht, errichtet und störungsfrei betrieben werden müssen.
E.ON Energie wird dazu stufenweise mehrere Pilot- und Demonstrationsprojekte an der deutschen Nord- und Ostseeküste durchführen. Unsere Anlage in Cuxhaven erprobt als eine der ersten mit nur einem Windrad die Leistungsgröße von 5 MW und steht zunächst wenige Meter vor der Küste auf dem Festland. Ein anderes geplantes Projekt ist die Beteiligung am Windpark Borkum, der eine Leistung von 60 MW erbringen und 2008 errichtet werden soll. Bis 2011 will E.ON in 500 MW Offshore-Windenergie in dieser Wassertiefe investieren.
Der Offshore-Windpark von E.ON in Scroby Sands in der Nordsee wurde im März 2004 in Betrieb genommen und erzeugt genug Energie zur Versorgung von über 36.000 Haushalten (circa 60 MWe). Dies entspricht einer Emissionsersparnis von über 65.000 Tonnen CO2, fast 600 Tonnen Schwefeldioxid und fast 200 Tonnen Stickoxid. E.ON UK arbeitet in Großbritannien unter anderem am Bau des 1000-MW-Windparks "London Array". Der Offshore-Windpark Rödsand 2, zurzeit in Dänemark im Bau, wird eine Leistung von 200 MW haben (in Teilbesitz von E.ON Sverige).
E.ON-weit wird im Jahr 2011 die installierte Leistung der Offshore-Windenergie-Anlagen ungefähr 1200 MW betragen.
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