E.ON AG
25.07.2008  14.34 Uhr
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Profil Struktur Strategie Erzeugung Innovation Verantwortung

  Technologie- entwicklung 50 Prozent-
Kohlekraftwerk
CO2-Abtrennung
und -Speicherung
Offshore-Windparks Bio-Erdgas Gezeitenkraftwerke Wellenkraftwerke Mikroalgen Hochschulförderung Forschungsinitiative Kontakt

Hochschulförderung

Als ein weltweit führendes Energieunternehmen sehen wir es als unsere Verantwortung, die Energieforschung aktiv zu fördern. Unser Kontakt zu Hochschulen bietet zudem Studenten die Möglichkeit, unser Unternehmen und seine Forschungsschwerpunkte kennenzulernen.
Tabelle: E.ON -Hochschulförderung
Ein herausragendes Beispiel unserer Hochschulförderung ist das E.ON Forschungszentrum für Energie an der RWTH Aachen. E.ON fördert drei von fünf Instituten mit einer Summe von 40 Millionen Euro über zehn Jahre. Durch die folgenden Forschungsschwerpunkte der fünf Institute werden die bereits existierenden und international angesehenen Bereiche der Energieforschung der RWTH Aachen ergänzt:

 

  • Elektrische Energieerzeugung und Speichersysteme
  • Automatisierungsprozesse in den Versorgungsnetzen
  • Geophysik und Geothermie
  • Energieeffizienz in Gebäuden
  • Bedürfnisse und Verhalten von Energieverbrauchern
Bild: RWTH Aachen
Zukunft in 3D-Ansicht, entworfen von der Architektin Zaha Hadid: Der geplante Neubau des E.ON Forschungszentrum für Energie ist als besonders energieeffizientes Bauprojekt konzipiert.
Akademische Förderung bei E.ON
Die Max-Planck-Gesellschaft ist die Dachorganisation außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und gilt als Kaderschmiede für künftige Nobelpreisträger. E.ON Ruhrgas unterstützt die Gesellschaft seit über 30 Jahren, um optimale Rahmenbedingungen für Forschung und Wissenschaft zu schaffen.

Außerdem engagiert sich E.ON Ruhrgas gemeinsam mit der E.ON AG an der European School of Management and Technologies (ESMT). Die ESMT ist eine Managementschule mit Standorten in Köln, München und Berlin. Die E.ON AG wird einen Stiftungslehrstuhl für Corporate Responsibility einrichten, der zum 1. September 2009 besetzt werden soll. Damit soll ein wirksamer Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung und praktischen Vermittlung einer verantwortlichen Unternehmensführung in der globalen Wirtschaft geleistet werden. Der Lehrstuhl wird für fünf Jahre von E.ON finanziert und ist der erste Namenslehrstuhl an der renommierten Hochschule.
E.ON UK: 66 Mio EUR für Windkraft
2007 hat das Energy Technologies Institute (ETI) seine Arbeit aufgenommen. Das ETI ist eine Initiative der britischen Regierung zur Förderung der Forschung und Entwicklung im Bereich alternativer Energien. Das Institut wird zu 50 Prozent aus Unternehmensspenden finanziert und E.ON UK beteiligt sich daran mit 66 Mio EUR – über die nächsten zehn Jahre. Forschungsschwerpunkte sind die Offshore-Windkraft und die Nutzung der Kraft der Gezeiten.
E.ON Energie Lehrstuhl für Nukleartechnik
E.ON Energie fördert Forschung zudem mit einem Lehrstuhl für Nukleartechnik an der TU München. Fachgerecht ausgebildetes Personal ist für den Betrieb und auch für den Rückbau von Kernkraftwerken unverzichtbar. Der Lehrstuhl an der TU München soll in München unser Engagement für qualifizierte Nachwuchskräfte untermauern.
Lehrstuhl für die Energie der Zukunft
E.ON UK finanziert an der Universität Loughborough Universität ebenfalls einen Lehrstuhl – hier liegt der Schwerpunkt auf innovativen Energiemodellen. Die Gewinnung, Nutzung und Verteilung klimafreundlicher Energien stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts. Die Professur ist auf fünf Jahre angelegt und wurde 2007 aufgenommen. Im ersten Jahr lag der Forschungsschwerpunkt auf konkreten Ideen für energiesparende Klimaanlagen in Gebäuden. Mit dem Lehrstuhl soll die Universität weltweiter Anziehungspunkt für Experten der Klimaforschung werden und Loughborough sich zur international führenden Forschungseinrichtung entwickeln.
Wege in eine CO2-reduzierte Wirtschaft
E.ON UK und das Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) unterstützen mit umgerechnet 14,7 Mio EUR Forschungsprojekte zur CO2-Reduzierung. Ende 2007 sind aus diesem Topf erstmals umgerechnet rund drei Mio EUR an ein Konsortium aus acht Universitäten ausgezahlt worden. Unter der Leitung der Universität Bath und des Imperial College London forschen die Einrichtungen unter dem Titel "Transition Pathways to a low carbon economy" (Übergangswege zu einer CO2-reduzierten Wirtschaft). Wie sieht eine klimafreundliche Gesellschaft aus? Wie könnte sich der zukünftige Energiemix für Großbritannien zusammensetzen? Die Wissenschaftler stellen sich diesen drängenden Fragen unserer Zeit und arbeiten an innovativen Lösungen.
Innovationshilfe für Schleswig-Holstein
E.ON Hanse hat Mitte 2004 gemeinsam mit der Landesregierung die Innovationsstiftung Schleswig-Holstein gegründet. 22 Mio EUR steuerte E.ON Hanse zum Stiftungskapital in Höhe von 80 Mio EUR bei. Mit dem Geld werden vor allem Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz, zum Ausbau Erneuerbarer Energien und weitere Projekte zum Klimaschutz gefördert. Die Stiftung soll zu einem innovationsfreundlichen Bewusstsein in der Gesellschaft beitragen.
Kooperation mit Kentucky-Universität in der Umweltforschung
E.ON U.S. hat 2006 eine Zusammenarbeit im Bereich der Umweltforschung mit der Universität Kentucky vereinbart. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt. E.ON U.S. fördert mit umgerechnet rund einer Mio EUR das Forschungsinstitut für Angewandte Energieforschung, Center for Applied Energy Research (CAER), der Universität, um die Entwicklung von Technologien zur Reduzierung der Treibhausgase voranzutreiben. Die Forscher untersuchen Technologien zur Abtrennung und Speicherung von CO2 in Kohlekraftwerken.

E.ON Forschungszentrum für Energie

Center for Applied Energy Research

European School of Management and Technologies

Energy Technologies Institute

Innovationsstiftung Schleswig-Holstein

Universität Loughborough

Physical Sciences Research Council

Technische Universität München