Kraftwerk Buschhaus

Bereits seit 1912 wird im Helmstedter Revier Strom erzeugt. Das Kraftwerk Buschhaus nahm als bisher letztes Kraftwerk im Helmstedter Revier 1985 den Betrieb auf. Dieses Braunkohlekraftwerk wurde speziell für die Verbrennung der schwefelhaltigen Salzkohle aus dem Tagebau Schöningen gebaut. Das Kraftwerk produziert jährlich rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom im Grundlastbetrieb.

Die Bergbautradition im Helmstedter Revier hat ihren Ursprung im Jahr 1873. Mit dem Kauf der Braunkohlefelder des Herzogs von Braunschweig gründete ein damaliges Berliner Konsortium die Braunschweigische-Kohlen-Bergwerke-Aktiengesellschaft (BKB). Seit über 100 Jahren werden im Helmstedter Revier in Tagebauen Kohle aus Braunkohleflözen gefördert, die sich insgesamt 70 Kilometer bei einer Breite von vier bis sieben Kilometern vom niedersächsischen Helmstedt bis nach Staßfurt in Sachsen-Anhalt erstrecken. Heute wird nur noch ein Tagebau, der Tagebau Schöningen, betrieben. Er versorgt das Kraftwerk Buschhaus mit Kohle.