Wir sind nachhaltiger, als Sie vielleicht denken!
Klaus-Dieter Maubach über den Stellenwert der Nachhaltigkeit bei E.ON.
Prof. Dr. Klaus-Dieter Maubach
Ehemaliges Mitglied des Vorstands der E.ON SE (bis 31. März 2013)
Das Thema Nachhaltigkeit ist zu einem wesentlichen Kriterium des unternehmerischen Handelns geworden. Dies nicht nur vor dem Hintergrund der ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, sondern auch der daraus entstehenden globalen Herausforderungen. Für uns bei E.ON heißt das ganz konkret: Wir müssen unsere Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit noch stärker als Teil unserer Strategie verstehen und unseren Stakeholdern die Fortschritte transparent vermitteln.
Beim Nachhaltigkeits-Image liegen die Energieversorger im Vergleich zu anderen Branchen nicht gerade auf den vorderen Plätzen. Auch ist das breite Feld der Nachhaltigkeit in der öffentlichen Diskussion oft auf das Thema CO2 oder bestimmte Erzeugungstechniken reduziert. Es stellt sich deshalb die Frage: Was genau versteht E.ON darunter? Was tun wir konkret, und sind wir vielleicht sogar besser als unser Ruf?
Seit 2005 bekennt sich E.ON ausdrücklich zu den zehn Prinzipien des „Global Compact“ der Vereinten Nationen. Ebenso haben wir uns über einen für alle Mitarbeiter gültigen Verhaltenskodex zu ethischen Grundsätzen verpflichtet. Darüber hinaus hat der E.ON-Vorstand die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung für unser Unternehmen in einer Selbstverpflichtung bekräftigt. Mit unserem Bekenntnis setzen wir uns aktiv für die Einhaltung von Menschenrechten, Arbeitsnormen sowie Umweltschutzstandards ein und beteiligen uns am Kampf gegen die Korruption. Mit unserer Teilnahme am Global Compact haben wir uns ebenso verpflichtet, durch eine jährliche Fortschrittserklärung Rechenschaft darüber abzulegen, wie wir eine nachhaltige Entwicklung fördern. Dabei orientieren wir uns an international anerkannten Berichtsstandards. Wir streben eine offene Berichterstattung zu ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekten unserer Geschäftstätigkeit an. Die transparente Darstellung unserer Stärken, aber auch negativer Vorkommnisse wie beispielsweise Arbeitsunfälle oder durch uns verursachte Umweltschäden ist für uns selbstverständlich. Neben Daten, Zahlen und Fakten zeigen wir anhand ausgewählter Beispiele, wie wir auch im lokalen Umfeld Verantwortung umsetzen und leben.
Seit mehreren Jahren ist E.ON in zahlreichen Nachhaltigkeits-Rankings mit guten Ergebnissen vertreten. Auch unsere Einzelaktivitäten werden regelmäßig ausgezeichnet – sowohl regional wie überregional. Das gute Abschneiden von E.ON zeigt, dass die Verankerung von Nachhaltigkeits-Kriterien in unseren operativen Prozessen Fortschritte macht. Hier einige Beispiele:
- E.ON hat seit 2004 die Anforderungen an die Arbeitssicherheit deutlich erhöht – in Folge dessen sank in der Zeit bis Ende 2011 die Unfallquote am Arbeitsplatz um 65 Prozent. Dabei betrachten wir nicht nur unsere eigenen Mitarbeiter, sondern auch Partnerfirmen, die in unserem Auftrag handeln.
- Mit der E.ON-Forschungsinitiative unterstützen wir seit 2007 Forscher und Teams an Universitäten und Instituten bei Arbeiten mit Bezug zur Energiewirtschaft. Im Rahmen dieser Initiative haben wir bis Ende 2011 insgesamt 18 Millionen Euro für internationale Projekte bereitgestellt, um Lösungen für zukünftige Herausforderungen der Energieversorgung zu finden.
- Auch unsere Lieferkette haben wir im Blick: Zusammen mit weiteren europäischen Energieversorgern haben wir die Initiative „Bettercoal“ gegründet. Ihr Ziel ist es, vor Ort die Arbeits- und Umweltbedingungen in internationalen Kohlebergwerken und entlang der Lieferkette zu verbessern.
In unserem Engagement für Umwelt und Gesellschaft werden wir auch weiterhin nicht nachlassen – ganz im Sinne unseres Anspruchs cleaner & better energy. Darunter verstehen wir übrigens auch den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg des eigenen Unternehmens, denn ohne diesen werden Unternehmen nicht in der Lage sein, die notwendigen Weichenstellungen für eine nachhaltigere Zukunft vorzunehmen.
Wir sind uns bewusst, dass die Erwartung von Kunden, Investoren und Gesellschaft an Großunternehmen wie E.ON, einen belegbaren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, kontinuierlich steigt. Wir sind nicht perfekt, und es liegen noch viele Herausforderungen vor uns. Aber wir sind auf einem guten Weg. Unser Ziel ist, auch hier zu den führenden Unternehmen unserer Branche zu gehören. Mit unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung bieten wir eine transparente Plattform zur Darstellung unserer Fortschritte in den einzelnen Handlungsfeldern. Schauen Sie doch mal rein – wir sind nachhaltiger, als Sie vielleicht denken!
Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserem Channel für Nachhaltigkeit.