Prima Klima. Grüne Energie.

Auch unser Ziel: ein klimaneutrales Berlin

Gemeinsam gestalten wir die Großstadt der Zukunft. Modern und sozial, umweltschonend und innovativ. Berlin will Vorreiter beim Klimaschutz sein und sich bis zum Jahr 2050 zu einer klimaneutralen Stadt entwickeln. Doch Klimaschutz wird nur ein Erfolg, wenn möglichst viele mit anpacken.

E.ON erzeugt grüne Energie und verfügt über das Know-how, diese intelligent und effizient zu verteilen. Was uns antreibt, ist die Entwicklung der intelligenten Stadt, Smart City: Klimaneutral und nachhaltig mit einer digitalen Energieinfrastruktur, vernetzt mit moderner Informationstechnologie. E.ON ist hierbei ein Vordenker. Auf Pellworm testen wir derzeit, wie eine Insel unabhängig wird und sich mit grünem Strom selbst versorgt. Noch weiter geht, was wir aktuell in einem Stadtquartier von Malmö umsetzen. Auf jeden Fall gilt: Was auf einer Insel oder in Schweden gelingt, würde auch in größerem Maßstab in Berlin funktionieren: die klimaneutrale Stadt.

Sonnenkollektor in Hyllie   Bild vergrößern

Beispiel Malmö – so kann es gehen

So wie Hyllie – ein Stadtteil von Schwedens drittgrößter Stadt Malmö. Dort hat man sich aufgemacht, der nachhaltigste Stadtteil der Metropole zu werden. Und E.ON hilft als Hauptakteur maßgeblich dabei, dies zu schaffen. Im Jahr 2011 unterzeichneten wir gemeinsam mit der Stadt Malmö einen Klimavertrag.

Die Aufgabe: eine 100-prozentige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen oder über rückgewonnene Energien bis zum Jahr 2020. Dazu arbeiten wir an der Entwicklung einer voll integrierten Infrastruktur für die Strom-, Wärme- und Kälteversorgung, bei der wir stark auf dezentrale Energieerzeugung setzen. So fördern wir auch die Eigenversorgung – und stärken das Bewusstsein der Einwohner für den Umgang mit Energie. Nicht alles funktioniert immer auf Anhieb. Aber wir lernen in Malmö ständig dazu. Das sind wertvolle Erfahrungen, von denen Berlin profitieren kann.

Offshore Windfarm   Bild vergrößern

Grüner Strom auch für die Hauptstadt: Arkona Becken Südost

Die Badeorte der Insel Rügen zählen seit 200 Jahren zu den Lieblingszielen der Berliner. Jetzt können wir diese Verbindung noch eine Station weiter denken: Berlin – Rügen + Arkona Becken Südost. So heißt der Offshore Windpark, den E.ON weit vor der Küste Rügens in der Ostsee plant.

Fernab von Küste und Tourismus sollen bis zu 385 Megawatt Stromerzeugungsleistung installiert werden. Diese Leistung hat zwar auch ein großes Gas- oder Kohlekraftwerk. Der Unterschied: Arkona Becken Südost würde grüne Energie für bis zu 300.000 Haushalte produzieren und dabei bis zu 600.000 Tonnen CO2 jährlich vermeiden. An diesem Ziel arbeitet ein E.ON-Team mit 45 Mitarbeitern aus zwölf Nationen.

Das bringt Wirtschaftskraft in die Region. Der Fährhafen Sassnitz auf Rügen ist als Basishafen für den Bau des Windparks vorgesehen. Auch die Betriebsführung wird später auf der Insel erfolgen. Das Seekabel geht in Lubmin an Land. Dort wird der grüne Strom in das Hochspannungsnetz übertragen und schließlich auch nach Berlin fließen.

Arkona Becken Südost ist nur eine Perle an der Schnur von E.ON-Windkraftwerken auf hoher See. Im Segment Offshore zählt E.ON weltweit zu den drei größten Betreibern. Zwei Projekte sind in der Nordsee aktuell im Bau, ein weiteres befindet sich in der Vorbereitung. E.ON hat das Ziel, das Portfolio an erneuerbaren Energien weiter auszubauen.

Energieverbrauch senken – Klimabilanzen verbessern

Durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien im industriellen Maßstab trägt E.ON erheblich zur CO2-Vermeidung bei. Neben der Erzeugung von Strom verfolgen wir noch einen weiteren Weg, um unser Klima zu schonen: die Senkung des Stromverbrauchs. Durch Energieeffizienz unterstützen wir insbesondere Unternehmen dabei, ihren Energieverbrauch zu optimieren. Gleichzeitig hilft das Städten wie Berlin, ihre Klimabilanzen zu verbessern.

Für dieses Geschäftsfeld spielt der Großraum Berlin eine wichtige Rolle, denn in Potsdam-Babelsberg laufen alle Fäden zusammen. E.ON betreibt dort sein Energy Management Center. Das bedeutet: rund um die Uhr wird der Energieverbrauch der angeschlossenen Kunden per Fernsteuerung optimiert. Gleichzeitig werden dabei die Energieerzeugungsanlagen überwacht und bei Bedarf gewartet.

Auf dem Markt für Energieeffizienz in Europa zählt E.ON zu den bedeutendsten Akteuren. Unsere Aktivitäten haben wir in der Tochtergesellschaft E.ON Connecting Energies (ECT) konzentriert. Diese Einheit hat sich auf integrierte Energielösungen und Energieeffizienzdienstleistungen rund um die Licht-, Kälte-, Wärme- oder Strombedarfe von Kunden aus Gewerbe und Industrie sowie aus dem öffentlichen Sektor spezialisiert. Für unsere Kunden konzipieren und realisieren wir Maßnahmen zur nachhaltigen Reduktion ihrer Energie- und Betriebskosten.

Wir optimieren vorhandene Anlagen und planen, errichten, finanzieren und betreiben hocheffiziente Anlagen an den Standorten unserer Kunden. Auf Wunsch übernehmen wir auch das gesamte Energiemanagement. Dabei ist es nicht wichtig, ob es sich um Einzelhandelsgeschäfte oder Produktionsanlagen, Logistik- oder Rechenzentren, Krankenhäuser oder Verwaltungsgebäude handelt. Wir verfügen über Erfahrungswerte, wonach in vielen Betrieben der Energieverbrauch durchschnittlich um 20-40 Prozent reduziert werden kann. In Einzelfällen erzielen wir sogar noch wesentlich höhere Einsparungen: Bezogen auf Beleuchtung, Klimatisierung oder Belüftung erreichen wir mitunter mehr als 85 Prozent Einsparung.

In diesem Geschäftsfeld zählt E.ON auch zu den Vorreitern beim „Internet der Dinge“, oder genauer: die intelligente Steuerung und Vernetzung von Maschinen und Geräten. Dies wird heute auch als Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation bezeichnet. Mit dieser Technologie kann nach dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung allein dadurch Energie eingespart werden, dass intelligente Systeme ihre Daten automatisch miteinander austauschen.
All‘ dieses Wissen, unsere gesamte Erfahrung und unsere Neugier auf immer noch bessere Lösungen bringen wir gern nach Berlin. Und umgekehrt: Was wir in Berlin erreichen können, davon können später auch andere Städte, andere Regionen, andere Länder profitieren. Berlin will als führende Smart City Europas Vorbild werden, und dabei helfen wir sehr gern.

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Vom Silicon Valley nach Berlin: E.ON lässt den Funken überspringen

Immer mehr Menschen wünschen sich nicht nur einen Ausbau Erneuerbarer Energien, sondern wollen umweltfreundlichen Strom auch selber erzeugen. E.ON arbeitet daran, dass der Traum von eigenen Solarkraftwerk von so einfach wie möglich umgesetzt werden kann. Der Startschuss ist gegeben – mit Berlin als Pilotregion in Deutschland.

E.ON arbeitet dafür mit dem kalifornischen Start-up Sungevity zusammen, an dem wir uns über eine strategische Co-Investition beteiligt haben. Mit einer gemeinsam entwickelten Software-Lösung lassen sich Solaranlagen besser planen und steuern. Der Service berechnet aus dem Energieverbrauch im Haushalt, den prognostizierten Sonnenstunden sowie Informationen zur Dachneigung, Sonnenausrichtung und der verfügbaren Dachfläche, welche Erträge zu erwarten sind und wie viel des erzeugten Stroms die Kunden selbst verbrauchen können. Die eigene Anlage lässt sich zudem online steuern.

Im Zuge der Kooperation bietet E.ON allen Kunden ein Garantieversprechen an und sichert 10 Jahre lang die mögliche Erzeugung der im Vorfeld berechneten Strommenge in Kilowattstunden zu. Sollte etwa in einem sonnenarmen Jahr die Anlage weniger Strom erzeugen, gleicht E.ON die Differenz aus. Risiken seitens der Kunden werden somit vollständig ausgeschlossen.