Innovationen und Ideen. Für Berlin.

Power-to-Gas-Pilotanlage Falkenhagen   Bild vergrößern

Grün, sauber, speicherfähig: Power-to-Gas!

Gut 150 Kilometer nordwestlich von Berlin hat die Zukunft schon begonnen: Im August 2013 nahm E.ON im brandenburgischen Falkenhagen eine „Power to Gas“-Pilotanlage in Betrieb. Mittels Elektrolyse wandeln wir von Windrädern erzeugten grünen Strom in Wasserstoff um, den wir in das regionale Ferngasnetz einspeisen. Die gespeicherte Energie wird schließlich u.a. in Berlin und Brandenburg zum Beispiel zum Heizen von Wohnungen, Betanken von Erdgasautos oder für die Industrieproduktion genutzt. Die Anlageleistung beträgt zwei Megawatt. Damit können bis zu 360 Kubikmeter Wasserstoff je Stunde erzeugt werden. Mit Power to Gas kann Erneuerbare Energie auch dann genutzt werden, wenn die Produktion den Bedarf übersteigt. Seit mehr als anderthalb Jahren haben wir wertvolle Erfahrungen im Betrieb gesammelt. Darüber darf sich Hamburg freuen. Denn Dank der Erfahrungen in der Region Berlin bauen wir dort eine weitere Anlage, bei der die nächste Generation der Elektrolyse zum Einsatz kommt.

Bei E.ON wird Zukunft gemacht. In Berlin. Für Berlin.

Berlin boomt durch seine Start-ups. Alle 20 Stunden wird ein neues Unternehmen gegründet. Ganz vorn liegen dabei Gründer aus der Medien- und Internetszene. E.ON mit seiner umfassenden Expertise in Forschung und Entwicklung bietet Schnittstellen von digitaler Welt und moderner Energie – ein weiteres Plus für die Innovationskraft der Stadt. Schon heute haben wir mit der Digital Transformation Unit (DTU) ein urbanes Ideenlabor nach Berlin geholt und stehen im engen Austausch mit der Berliner Gründerszene.

Out of the Box: Digital Transformation Unit (DTU) in Berlin

Als wichtige strategische Einheit wurde im Oktober 2014 die DTU gegründet, um die Digitalisierung des Konzerns weltweit zu koordinieren und voranzutreiben. Verlangt wird „out-of-the-box thinking“, unkonventionelle Ansätze für moderne Problemlösungen. Als Sitz für die Einheit, die gleichermaßen operativ und als Think Tank agiert, hat sich E.ON bewusst für Berlin mit seiner lebendigen und viralen Gründerszene entschieden. Die DTU als urbanes Ideenlabor und konzernweites Entwicklungszentrum vernetzt sich seit ihrer Gründung intensiv mit der Kreativ- und Startup-Szene der Stadt.

Der E.ON Start-up Beschleuniger :agile!

E.ONs :agile-Programm unterstützt junge Geschäftsideen mit dem :agile Accelerator. Was zunächst als Mitarbeiter-Programm gestartet war, fördert heute quartalsweise fünf Projekte. Unternehmensgründer, Start-ups, Erfinder oder Studenten können ebenso wie E.ON-Mitarbeiter ihre Ideen weiterentwickeln und umsetzen. Jedes Projekt erhält eine individuelle Förderung aus finanziellen Mitteln, Coaching, Engineering-Expertise, Arbeitsplätzen sowie Beratung bei Marketing und Vertrieb.

Regelmäßig lädt :agile zudem Experten und Interessierte aus unterschiedlichen Bereichen zu eigenen Veranstaltungen ein: Zuletzt trafen sich im Januar 2015 über 80 begeisterte Teilnehmer zum :agile-Hackathon in Berlin. Elf Teams entwickelten neue Aspekte und Ideen rund um die Frage, was der Einsatz von Smart Metering für die Verbraucher bedeutet.

Innovativ? Energetisch? Aus Berlin? Wir investieren.

E.ON investiert langfristig und nachhaltig in dezentrale und neuartige Energietechnologien und Geschäftsmodelle. Auf diese Weise kann E.ON neue Angebote im Energiebereich erkennen und gezielt unterstützen. Eine Win-Win-Situation: Die Start-ups bekommen frisches Kapital und unser Branchen-Know-how für ihre Entwicklungen, und E.ON lernt viel über Ideen und Wege in die Energiezukunft und kann so auch seine Angebote für Millionen von Kunden in ganz Europa verbessern.

So wie beim Berliner Start-up Thermondo: 2014 investiert E.ON in das junge Unternehmen, das Hauseigentümern zu einer effizienten und umweltschonenden Wärmeversorgung verhilft. Basierend auf einer Online-Plattform und eigenentwickelter IT-Infrastruktur können Kunden ihre neue Heizung schnell, einfach und kosteneffizient auswählen.