CO2-Reduktion mit Augenmaß
Unser CO2-Fußabdruck ist mehr als eine Spur, die im Sande verläuft. Deshalb berichten wir jedes Jahr über die durch unsere Stromerzeugung entstandenen CO2-Emissionen. Im Jahr 2010 ist die CO2-Intensität, das sind die CO2-Emissionen pro kWh, die wir erzeugt haben, in Europa im Vergleich zu 2009 mit 0,39 t pro MWh gleich geblieben. Unser Ziel ist es, bis 2020 für unsere Stromerzeugung die CO2-Intensität bezogen auf das Basisjahr 1990 (0,62 t CO2 pro MWh) zu halbieren. Wir beabsichtigen, dieses Ziel sowohl durch effizientere fossile Erzeugungstechnologien als auch durch den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien zu erreichen. Kernenergie ist ein wichtiger Pfeiler für die von uns geplante weitere Reduzierung der CO2-Intensität. Deshalb werden zurzeit unsere CO2-Ziele nach der früheren Abschaltung unserer Kernkraftwerke geprüft. Weiterhin haben wir uns vorgenommen, auch außerhalb Europas stets mit zu den Besten der jeweiligen Region zu gehören.
Unsere Stakeholder sollen es genauer wissen
Seit 2010 messen wir den gesamten CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens. Zusätzlich zu den bisher erfassten CO2-Emissionen aus unserer Stromerzeugung beziehen wir hierbei die komplette Wertschöpfungskette von unseren Lieferanten bis hin zum Endkunden mit ein. Mit dieser umfassenderen CO2-Bilanz können wir unsere CO2-Reduktionsmaßnahmen besser steuern und die Anfragen vieler Stakeholder genauer beantworten. Etwa 60 Prozent unserer größten Investoren beziehen Informationen zum Klimawandel in ihre Investitionsentscheidungen ein. Auch andere Stakeholder, darunter Kunden, Behörden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sollen erfahren, welche Auswirkungen unsere Tätigkeiten auf das Klima haben. Und, noch wichtiger: Was wir unternehmen, um uns zu verbessern. Seit 2004 veröffentlichen wir unsere CO2-Emissionen im Rahmen des "Carbon Disclosure Projects" (CDP). Aufgrund unseres umfassenden CO2-Managements wurden wir 2010 als eines von 48 Unternehmen unter den 500 weltgrößten Konzernen in den "Carbon Performance Leadership Index" (CPLI) aufgenommen. Der Index wird jährlich vom CDP erstellt.
Wie rechnet man eigentlich einen CO2-Fußabdruck?
Jeder kann heute seinen individuellen CO2-Fußabdruck errechnen. Wenn Sie noch nicht wissen, wie groß Ihrer ist, verwenden Sie einfach den CO2-Rechner am rechten Seitenrand. Wesentlich komplexer als bei einer Einzelperson ist die Berechung für ein Unternehmen wie E.ON. Als Grundlage dient der global anerkannte "WRI/WBCSD Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard". Der Standard legt, je nach dem Grad unserer Einflussmöglichkeit, drei sogenannte Scopes fest:
Unsere Stakeholder sollen es genauer wissen
Seit 2010 messen wir den gesamten CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens. Zusätzlich zu den bisher erfassten CO2-Emissionen aus unserer Stromerzeugung beziehen wir hierbei die komplette Wertschöpfungskette von unseren Lieferanten bis hin zum Endkunden mit ein. Mit dieser umfassenderen CO2-Bilanz können wir unsere CO2-Reduktionsmaßnahmen besser steuern und die Anfragen vieler Stakeholder genauer beantworten. Etwa 60 Prozent unserer größten Investoren beziehen Informationen zum Klimawandel in ihre Investitionsentscheidungen ein. Auch andere Stakeholder, darunter Kunden, Behörden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sollen erfahren, welche Auswirkungen unsere Tätigkeiten auf das Klima haben. Und, noch wichtiger: Was wir unternehmen, um uns zu verbessern. Seit 2004 veröffentlichen wir unsere CO2-Emissionen im Rahmen des "Carbon Disclosure Projects" (CDP). Aufgrund unseres umfassenden CO2-Managements wurden wir 2010 als eines von 48 Unternehmen unter den 500 weltgrößten Konzernen in den "Carbon Performance Leadership Index" (CPLI) aufgenommen. Der Index wird jährlich vom CDP erstellt.
Wie rechnet man eigentlich einen CO2-Fußabdruck?
Jeder kann heute seinen individuellen CO2-Fußabdruck errechnen. Wenn Sie noch nicht wissen, wie groß Ihrer ist, verwenden Sie einfach den CO2-Rechner am rechten Seitenrand. Wesentlich komplexer als bei einer Einzelperson ist die Berechung für ein Unternehmen wie E.ON. Als Grundlage dient der global anerkannte "WRI/WBCSD Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard". Der Standard legt, je nach dem Grad unserer Einflussmöglichkeit, drei sogenannte Scopes fest:
- Unter Scope 1 fallen die Emissionen, die aus unseren eigenen Anlagen und Betrieben, beispielsweise aus der Stromerzeugung, kommen.
- Scope 2 beschreibt Emissionen, auf die wir indirekt Einfluss nehmen können. Diese entstehen durch die Produktion von Strom, den wir für unsere eigenen Anlagen beziehen, durch Wärme- und Dampferzeugung und beispielsweise durch Verluste, die beim Transport von Erdgas entstehen.
- Scope 3 beinhaltet weitere indirekte, im Zusammenhang mit unseren Aktivitäten entstehende Emissionen. Hierzu gehören unsere Lieferkette, an unsere Endkunden verkaufte und durch diese genutzte Strom- und Gasmengen sowie ausgelagerte Prozesse.
Vielfältige Emissionen, unterschiedliche Maßnahmen
Die durch unsere eigene Stromerzeugung innerhalb Europas verursachten CO2-Emissionen stiegen im Vergleich zu 2009 um 0,7 Mio t auf rund 85,4 Mio t (Scope 1). Global, unter Einbeziehung vor allem der CO2-Emissionen in Russland stiegen die Werte um 1,7 Mio t auf insgesamt 116,7 Mio t. Die Zunahme ist vor allem auf die konjunkturbedingt angestiegene Nachfrage im Jahr 2010 zurückzuführen.
Die indirekten Emissionen nach Scope 2 machen hingegen nur einen Bruchteil der unter Scope 1 zusammengefassten Mengen aus. Sie werden verursacht durch die Produktion von Strom, den wir für unsere eigenen Anlagen beziehen, und entstehen außerdem bei der Wärme- und Dampferzeugung sowie durch Verluste beim Transport von Erdgas. Weitere indirekte, im Zusammenhang mit unseren Aktivitäten entstehende Emissionen werden durch Scope 1 und 2 jedoch nicht erfasst. Hierzu gehören CO2-Emissionen, die innerhalb unserer Lieferkette oder bei den an unsere Endkunden verkauften und durch diese genutzten Strom- und Gasmengen anfallen. Mit unserer 2010 begonnenen Bilanzierung nach Scope 3 konnten wir zeigen, dass diese sogar höher sind als unsere selbst verursachten CO2-Emissionen.
Umfassende Maßnahmen notwendig
In vielerlei Hinsicht ist die Bilanzierung von indirekten Emissionen noch verbesserungsbedürftig: Wir kennen bisher nicht die Energieeffizienz von gasbetriebenen Erzeugungsaggregaten oder Heizungsanlagen bei unseren Kunden. Auch den genauen Energiemix des von uns eingekauften Stroms konnten wir noch nicht ermitteln. Mit wenigen Ausnahmen, wie die von uns bezogenen Mengen an klimaneutralem Bio-Erdgas, können wir die damit verbundenen CO2-Emissionen nur indirekt beeinflussen. Um die Transparenz in der Lieferkette dennoch zu erhöhen, versuchen wir unsere Zusammenarbeit bei der CO2-Bilanzierung mit Strom- und Gashandelspartnern zu intensivieren. Wir arbeiten außerdem in unseren zwölf regionalen Vertriebseinheiten an neuen Konzepten, um auch bei den Verbrauchern das Bewusstsein und die Bereitschaft zur Reduktion von CO2-Emissionen zu erhöhen. So unterstützen wir unsere Kunden beispielsweise mit Energiesparprogrammen, Energieeffizienz-Beratung und innovativen Energietechnologien sowie CO2-effizienten Produkten bei der Verbesserung ihres CO2-Fußabdrucks.
Umfassende Maßnahmen notwendig
In vielerlei Hinsicht ist die Bilanzierung von indirekten Emissionen noch verbesserungsbedürftig: Wir kennen bisher nicht die Energieeffizienz von gasbetriebenen Erzeugungsaggregaten oder Heizungsanlagen bei unseren Kunden. Auch den genauen Energiemix des von uns eingekauften Stroms konnten wir noch nicht ermitteln. Mit wenigen Ausnahmen, wie die von uns bezogenen Mengen an klimaneutralem Bio-Erdgas, können wir die damit verbundenen CO2-Emissionen nur indirekt beeinflussen. Um die Transparenz in der Lieferkette dennoch zu erhöhen, versuchen wir unsere Zusammenarbeit bei der CO2-Bilanzierung mit Strom- und Gashandelspartnern zu intensivieren. Wir arbeiten außerdem in unseren zwölf regionalen Vertriebseinheiten an neuen Konzepten, um auch bei den Verbrauchern das Bewusstsein und die Bereitschaft zur Reduktion von CO2-Emissionen zu erhöhen. So unterstützen wir unsere Kunden beispielsweise mit Energiesparprogrammen, Energieeffizienz-Beratung und innovativen Energietechnologien sowie CO2-effizienten Produkten bei der Verbesserung ihres CO2-Fußabdrucks.
