E.ON AG
09.02.2012  09.54 Uhr
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Bild: Duales Kraftwerk

Klare Strategie zur Reduktion unserer CO2-Emissionen

Es gibt einen klaren wissenschaftlichen Konsens: Die globale Erwärmung muss, wie der Weltklimarat Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) festgestellt hat, auf unter 2° C begrenzt werden. Wir sind uns als Energieunternehmen bewusst, dass wir auf dem Weg zu diesem Ziel eine besondere Verantwortung tragen. Deshalb reduzieren wir die CO2-Intensität unseres Erzeugungsportfolios systematisch. Im Performance Report 2010 berichten wir im Detail über weitere Fortschritte in diesen Bereichen.


Früher zum Klimaziel

Um die Auswirkungen des Klimawandels so schnell wie möglich zu verringern, verpflichtete sich E.ON im Jahr 2010 zu einer beschleunigten CO2-Reduktion: Wir haben das Versprechen abgegeben, die spezifischen CO2-Emissionen unseres europäischen Erzeugungsportfolios (gegenüber dem Referenzjahr 1990) bereits bis 2020 - und damit zehn Jahre früher als ursprünglich geplant - zu halbieren. Um unser CO2-Ziel zu erreichen, investieren wir in großem Umfang in die Verbesserung der Wirkungsgrade von Kohle- und Gaskraftwerken und die Weiterentwicklung unseres Erneuerbare-Energien-Portfolios. Wir haben 2010 mehr als 1 Mrd EUR in Erneuerbare Energien investiert und unsere Kapazität bei Windkraft und Solarenergie um weitere 600 MW auf aktuelle 3,6 GW ausgebaut. Für den Zeitraum von 2011 bis 2013 sind weitere 2,6 Mrd EUR an Investitionen vorgesehen. Auch außerhalb Europas arbeiten wir daran, die wachsende Energienachfrage durch Erneuerbare Energien und konventionelle Erzeugung zu decken, und haben uns vorgenommen, stets mit zu den Besten der jeweiligen Region zu gehören. Kernenergie ist ein wichtiger Pfeiler für die von uns geplante weitere Reduzierung der CO2-Intensität. Deshalb werden zurzeit unsere CO2-Ziele nach der früheren Abschaltung unserer Kernkraftwerke geprüft.


Globale Handlungsfähigkeit verbessern

Konventionelle Energieerzeugung und Erneuerbare Energien werden bei E.ON länderübergreifend gesteuert (über die Querverweise am rechten Seitenrand erfahren Sie mehr). Mit dieser 2010 neu geschaffenen Organisationsstruktur versuchen wir, globale Themen wie den Klimaschutz noch effektiver anzugehen. Wir haben außerdem unsere Aktivitäten bei der Entwicklung neuer Energietechnologien konzernweit gebündelt und modernisieren unsere im Betrieb befindlichen Kraftwerke. Wir unterstützen zudem Entwicklungs- und Industrieländer bei Klimaschutzprojekten im Rahmen der Instrumente des Kyoto-Protokolls Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM). Unser Schwerpunkt liegt dabei in Südostasien, im Mittleren Osten, in Nordafrika sowie in Russland. Zugleich arbeiten wir mit wichtigen Partnern wie Masdar und Bionersis an innovativen Lösungen für den Klimaschutz, wie z. B. der Energiegewinnung durch Verbrennung - und damit Beseitigung - von besonders klimaschädlichem Deponiegas.


Weitblickendes globales Handeln unabdingbar

Zur Dekarbonisierung der Energieerzeugung bedarf es einer langfristigen Planungssicherheit für die Energieunternehmen. Nur so ist es möglich, neue Technologien in großem Maßstab zum Einsatz zu bringen und Finanzmittel für Forschung und Entwicklung zu generieren. Aus diesem Grund unterstützen wir nachdrücklich eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige CO2-Reduktion mit klar definierten Etappenzielen bis 2050. Wir rufen deshalb die internationale Gemeinschaft, die 2011 in Durban, Südafrika zur 17. UN-Klimakonferenz zusammenkommt, auf, den Prozess zur Abmilderung des Klimawandels zu stärken. Solange der Emissionshandel nur in der EU oder regional realisiert wird, benachteiligt er die Wirtschaft vor Ort zugunsten jener Länder und Industrien, die nicht einbezogen werden. Deshalb benötigt ein erfolgversprechendes Klimaregime klare Treibhausgas-Emissionsziele für alle Industrieländer und einen einheitlich geregelten globalen CO2-Markt. Außerdem sind verbindliche Emissionsziele für alle Länder erforderlich, um die Entwicklung wirksamster Technologien zur CO2-Reduktion zu fördern.


Mehr CO2-Transparenz

Wir berichten jedes Jahr über die bei unserer Stromerzeugung verursachten CO2-Emissionen. Auf diese Weise können wir Fortschritte bei der Reduktion unserer CO2-Intensität dokumentieren. Im Jahr 2010 haben wir die Berechnungsgrundlage unserer CO2-Emissionen deutlich erweitert: Unser CO2-Fußabdruck beinhaltet jetzt unsere gesamte Wertschöpfungskette von den Zulieferern bis zu den Endverbrauchern. So können wir die globalen Berichterstattungsstandards künftig noch besser erfüllen und die Aufmerksamkeit unserer Stakeholder für das Thema CO2-Reduktion steigern. Über weitere Einzelheiten und die dahinterliegende Methodik berichten wir im dazugehörigen Fokusthema.

Angebote auf weiteren E.ON-Webseiten zu diesem Thema:

Entsorgungssicherheit und umweltfreundliche Energieerzeugung
Moderne Abfallverbrennungstechnik für den Klima- und Ressourcenschutz.
Bild: Geöffneter Verbrennungsofen
CR-Servicebox
 
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