Wechsel an der Spitze des E.ON-Aufsichtsrats:

Werner Wenning legt Mandat zum Ablauf der Hauptversammlung auf eigenen Wunsch nieder, Karl-Ludwig Kley als Nachfolger vorgeschlagen

Der Aufsichtsratsvorsitzende der E.ON SE, Werner Wenning, legt sein Mandat zum Ablauf der E.ON-Hauptversammlung am 8. Juni auf eigenen Wunsch nieder. Er gehört dem Aufsichtsrat seit April 2008 an und führt das Gremium seit Mai 2011. Als Nachfolger im Aufsichtsrat und für den Aufsichtsratsvorsitz schlägt der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrates Karl-Ludwig Kley vor. Kley ist derzeit Vorstandsvorsitzender der Merck KGaA. Dort scheidet er Ende April aus.

„In den vergangenen fünf Jahren konnte ich daran mitwirken, E.ON für die Zukunft neu aufzustellen. Die strategische Neuausrichtung und die damit verbundene Abspaltung von Uniper ist eine wichtige Zäsur für E.ON und für mich der richtige Zeitpunkt, die Verantwortung in andere Hände zu geben“, sagte Wenning zur Begründung seines Entschlusses.

Unter Führung von Werner Wenning verabschiedete der Aufsichtsrat die neue strategische Ausrichtung im November 2014 und besetzte in den vergangenen Monaten die Vorstände beider Unternehmen. Darüber hinaus werden der Hauptversammlung in Kürze Vorschläge für die künftige Zusammensetzung des Aufsichtsrats vorgelegt. „Damit sind alle wesentlichen Weichen für die Zukunft des Konzerns gestellt. Ich bin davon überzeugt, dass E.ON mit der strategischen Neuaufstellung den richtigen Weg in die Zukunft einschlägt“, hob Wenning hervor.

Karl-Ludwig Kley führt seit 10 Jahren erfolgreich die Merck KGaA. Zuvor war er Finanzvorstand der Lufthansa und hatte verschiedene Management-Funktionen bei Bayer inne. „Karl-Ludwig Kley ist eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft und mit den Strukturen großer Konzerne bestens vertraut. Ich freue mich sehr, dass er zur Verfügung steht, die Herausforderung bei E.ON anzunehmen“, sagte Wenning.

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