Kernkraftwerk Grafenrheinfeld: Verbleibende Energie in Brennstoff ermöglicht Betrieb bis zweite Junihälfte 2015

Nach dem letzten warmen Winter ist die Restverfügbarkeit an Kernbrennstoff im Reaktor des Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld (KKG) höher als bei den ursprünglichen Planungen angesetzt.

Auf Basis der Abschätzung des Einsatzes des Kernkraftwerks und der daraus resultierenden Ausnutzung der vorhandenen Brennelemente wird E.ON das KKG voraussichtlich bis in die zweite Junihälfte 2015 weiter betreiben und dann vom Netz nehmen.

Der Weiterbetrieb über den 31.5.2015 hinaus ergibt sich ausschließlich aus der nach dem Winter höheren Restverfügbarkeit an Kernbrennstoff.

Die Entscheidung von E.ON, die Anlage früher als vor dem gesetzlich vorgesehenen Laufzeitende abzuschalten, wird damit aufrechterhalten.

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld hat eine elektrische Leistung von 1.345 MW brutto und beschäftigt am Standort rund 560 Personen. E.ON hat im vergangenen Jahr angezeigt, den Leistungsbetrieb des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld in Bayern Ende Mai 2015 und damit sieben Monate vor dem gesetzlich vorgesehenen Laufzeitende zu beenden. Hintergrund für die Entscheidung ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Anlage in Folge der Kernbrennstoffsteuer.

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