Wechsel im Aufsichtsratsvorsitz der E.ON AG


  • Ulrich Hartmann legt Mandat im Mai 2011 nieder
  • Werner Wenning als Nachfolger vorgeschlagen

An der Spitze des Aufsichtsrates der E.ON AG steht im Mai 2011 ein Wechsel bevor. Mit Abschluss der nächsten Hauptversammlung wird der Aufsichtsratsvorsitzende, Ulrich Hartmann (72), sein Mandat niederlegen. Im gesamten Aufsichtsrat besteht Einvernehmen, Herrn Werner Wenning (64) als Nachfolger für den Vorsitz im Aufsichtsrat vorzuschlagen.

Hartmann ist seit 38 Jahren für E.ON und deren Vorgängerunternehmen tätig, davon die letzten acht Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender. Davor war er insgesamt zehn Jahre Vorstandsvorsitzender, zunächst ab 1993 der früheren VEBA AG und von 2000 bis 2003 der E.ON AG. Auch Professor Wilhelm Simson (72) hat erklärt, sein Mandat im E.ON-Aufsichtsrat mit Ablauf der kommenden Hauptversammlung niederzulegen. Wilhelm Simson war von 1998 bis 2000 Vorstandsvorsitzender der VIAG. Im Jahr 2000 führten Hartmann und Simson die VEBA AG und die VIAG AG zur neuen E.ON AG zusammen.

„Mit Johannes Teyssen und seinem Vorstandsteam hat das Unternehmen eine exzellente Führung. Und die neue Strategie bietet dem Konzern hervorragende Zukunftsperspektiven. Das Feld E.ON ist also bestens bestellt. Deshalb ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, einen Wechsel an der Aufsichtsratsspitze einzuleiten“, sagte Hartmann. Dieser Schritt entspreche zudem seiner persönlichen Lebensplanung. „Ich bin zufrieden, glücklich und stolz, die Geschicke des Unternehmens über beinahe vier Jahrzehnte mit geprägt haben zu dürfen“, hob Hartmann hervor. E.ON habe sich mittlerweile zu einem der weltweit führenden Energieunternehmen entwickelt. Dies sei vor allem dadurch gelungen, dass der Konzern neue Herausforderungen stets frühzeitig erkannt und die Weichen richtig gestellt habe. Hartmann: „Das gilt auch für die neue Konzernstrategie, die Johannes Teyssen im November vorgestellt hat. Sie ist genau der richtige Weg, um den Zukunftskurs von E.ON fortzusetzen.“

Werner Wenning war bis Ende September 2010 Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. Er gehört dem E.ON-Aufsichtsrat seit 2008 an. „Werner Wenning ist eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit, und ich freue mich sehr, dass er für den Aufsichtsratsvorsitz bei E.ON zur Verfügung steht“, sagte Hartmann. Der Stabwechsel zu Wenning werde dazu beitragen, dass die Umsetzung der neuen E.ON-Strategie durch den Aufsichtsrat kontinuierlich über einen längeren Zeitraum begleitet werden könne.

Mit Werner Wenning würde nicht der erste frühere Bayer-Chef an die Spitze des Aufsichtsrates bei E.ON und deren Vorgängerunternehmen wechseln. Bereits Hermann-Josef Strenger, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG bis 1992, stand von 1993 bis 2000 dem VEBA-Aufsichtsrat vor und gestaltete die erfolgreiche Fusion zur E.ON AG im Jahr 2000 maßgeblich mit.   

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