E.ON startet Aktienrückkauf-Programm


Die E.ON AG, Düsseldorf, wird am 27. Juni 2007 mit dem bereits angekündigten Rückkauf eigener Aktien beginnen. Bis Ende 2008 sollen Aktien in der Größenordnung von insgesamt 7 Mrd EUR zurückgekauft werden, die Hälfte davon noch in diesem Jahr. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus (Stand 26. Juni 2007) könnten damit insgesamt rund 58 Millionen Aktien erworben werden – bei höheren bzw. niedrigeren Aktienkursen entsprechend mehr oder weniger.Der Erwerb der Aktien erfolgt zunächst über die Börse. Der Kaufpreis je Aktie darf hierbei den Durchschnitt der Schlusskurse der letzten drei Börsenhandelstage im Xetra-Handel um nicht mehr als 10 Prozent überschreiten und um nicht mehr als 20 Prozent unterschreiten. Der Rückkauf erfolgt über ein oder mehrere Kreditinstitute.

Später kann der Erwerb eigener Aktien auch unter Einsatz von Derivaten, d.h. unter Einsatz von Verkaufsoptionen (Put-Optionen) sowie von Kaufoptionen (Call-Optionen) oder einer Kombination von beiden erfolgen.

Der Vorstand kann das Rückkaufprogramm jederzeit aussetzen und – unter Beachtung der insiderrechtlichen Bestimmungen des Wertpapierhandelsgesetzes – wiederaufnehmen.

E.ON wird wöchentlich unter www.eon.com über den aktuellen Stand der jeweils in der Vorwoche erworbenen eigenen Aktien informieren.

E.ON-Finanzvorstand Marcus Schenck dazu: „Mit dem Start unseres Aktienrückkauf-Programms beginnen wir mit der angekündigten Optimierung unserer Kapitalstruktur. Wir reduzieren mit dem Rückkauf unser Eigenkapital, während die Verschuldung steigt. Gleichzeitig erhöhen wir die Attraktivität der E.ON-Aktie, denn der Gewinn pro Aktie und die Dividendenrendite werden hierdurch positiv beeinflusst. Der Rückkauf ist auch Ausdruck des Vertrauens in das Wertsteigerungspotenzial unserer Aktie.“