Neues Kohlekraftwerk spart 25 Prozent CO2
E.ON will für rund 1,5 Mrd Euro ein neues, hocheffizientes Steinkohlekraftwerk im Hafen von Antwerpen bauen. Die Anlage, mit einer installierten Leistung von 1.100 MW, verfügt über einen besonders hohen Wirkungsgrad von 46 Prozent und soll 2014 ans Netz gehen. Gegenüber dem Durchschnitt der jetzigen Kohlekraftwerke in Belgien spart die moderne Technik rund 25 Prozent CO2 ein. Zudem ist auch diese Anlage – wie alle anderen Kraftwerksneubauten bei E.ON – schon für die spätere Abtrennung von CO2 vorbereitet. E.ON arbeitet in verschiedenen Projekten an der Entwicklung dieser Zukunftstechnologie, um Kohlekraftwerke ohne CO2-Ausstoß zu realisieren.
Mit dem Neubau stärkt E.ON seine Marktstellung in Belgien. Der Antwerpener Hafen ist als Tiefwasserhafen für die Anlieferung von Kohle besonders geeignet. Die Nähe zur energieintensiven Chemieindustrie macht den Standort zusätzlich attraktiv. Das Kraftwerk verfügt über eine Kraft-Wärme-Kopplung und versorgt Haushalte und Industrie mit Wärme und Dampf.
Wulf H. Bernotat, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG: „Modernste Kohlekraftwerke werden neben Gas, Kernkraft und Erneuerbaren noch auf lange Sicht eine wichtige Rolle in einem ausgewogenen Energiemix spielen, damit Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit vereint werden. Dazu muss die Kohle aber so effizient und sauber wie möglich genutzt werden. Unsere Kraftwerke der neuesten Generation sind ein wichtiger Schritt hin zu diesem Ziel.“
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