Strategisch richtungsweisend und wirtschaftlich erfolgreich: E.ON zieht positive Bilanz für 2003


Der E.ON-Konzern hat im Geschäftsjahr 2003 seinen Umsatz um 27 Prozent auf knapp 46,4 Mrd EUR (Vorjahr: 36,6 Mrd EUR) erhöht.


  • Betriebsergebnis, EBIT und Konzernüberschuss deutlich über Vorjahr
  • 2 Euro Dividende - 14 Prozent über Vorjahr
  • Für 2004 weitere operative Verbesserungen geplant
  • On.top-Programm planmäßig umgesetzt

Der E.ON-Konzern hat im Geschäftsjahr 2003 seinen Umsatz um 27 Prozent auf knapp 46,4 Mrd EUR (Vorjahr: 36,6 Mrd EUR) erhöht. Auch alle wichtigen Ergebniskennzahlen sind zweistellig gestiegen. Das Konzern-Betriebsergebnis (1) verbesserte sich um 20 Prozent auf knapp 4,6 Mrd EUR (3,8 Mrd EUR). Das Konzern-EBIT (2) stieg um 34 Prozent auf gut 6,2 Mrd EUR (4,6 Mrd EUR). E.ON liegt damit voll im Plan: Im letzten Sommer hat der Konzern einen Zielwert für 2006 von 6,7 Mrd EUR 3 beim adjusted EBIT (4) festgelegt.

?Unsere Ertragskurve zeigte 2003 klar aufwärts. Wir haben alle wichtigen Ergebnisgrößen deutlich zweistellig gesteigert. Dies ist insbesondere auf operative Verbesserungen im Kerngeschäft und die Konsolidierung von Powergen und Ruhrgas zurückzuführen,? erläuterte E.ON-Finanzvorstand Erhard Schipporeit. Das verbesserte operative Ergebnis und hohe Veräußerungsgewinne führten zu einer Steigerung des Konzernüberschusses um 67 Prozent auf gut 4,6 Mrd EUR (2,8 Mrd EUR). Zugleich wurde die Nettofinanzposition (5) auf minus 7,9 Mrd EUR (minus 12,5 Mrd EUR) verbessert.

Dividende steigt zum fünften Mal in Folge

Der Hauptversammlung am 28. April 2004 wird eine um 14 Prozent auf 2,00 EUR (1,75 EUR) je Aktie angehobene Dividende vorgeschlagen. Damit übertrifft das Unternehmen seine Zielvorgabe, die Dividende bis 2006 jährlich im Durchschnitt um mindestens 10 Prozent zu erhöhen. ?Insgesamt schütten wir die Rekordsumme von 1,3 Mrd EUR an unsere Aktionäre aus. Mit der fünften Dividendenerhöhung in Folge steigern wir so erneut die Attraktivität der E.ON-Aktie. Unsere Spitzenposition unter den ausschüttungsstärksten Unternehmen bauen wir damit weiter aus?, sagte E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat.

Die Kapitalrendite (ROCE)(6) lag in 2003 mit 9,9 Prozent (Vorjahr: 9,2 Prozent) über den Kapitalkosten von 9,5 Prozent vor Steuern. Damit ist E.ON dem Ziel, den ROCE bis 2006 auf mindestens 10,5 Prozent (7) zu steigern, deutlich näher gekommen. Der Free Cash flow (8) lag mit knapp 2,9 Mrd EUR (Vorjahr: 0,4 Mrd EUR) über dem Zielwert von durchschnittlich mindestens 2,4 Mrd EUR pro Jahr. E.ON geht davon aus, diesen Wert auch im Durchschnitt der kommenden Jahre deutlich zu übertreffen.

On.top-Programm planmäßig umgesetzt

E.ON hat 2003 die Kosten konzernweit um 270 Mio EUR (9) gesenkt und damit schon mehr als ein Viertel der im Rahmen von on.top angekündigten Effizienzsteigerungen um 1 Mrd EUR (10) bis 2006 realisiert. Dazu haben Strukturmaßnahmen wie die erfolgreiche Integration von TXU bei Powergen und Fusionen deutscher Regionalversorger beigetragen. Auch mit seinen Best-Practice-Programmen konnte der Konzern spürbare Kostensenkungen erzielen.

In den vier europäischen Kernmärkten Central Europe, Pan-European Gas, UK und Nordic hat der Konzern konsequent Chancen zum weiteren Ausbau seiner führenden Positionen genutzt. So hält Sydkraft jetzt 97,5 Prozent an Graninge, dem viertgrößten Energieversorger Schwedens. In Tschechien hat E.ON Energie über JME und JCE einen Marktanteil von 24 Prozent erreicht. In Großbritannien entsteht derzeit der zweitgrößte Stromverteiler aus den beiden Powergen-Töchtern East Midlands und Midlands Electricity.

?Diese Akquisitionen machen anschaulich, wie unsere Wachstumsschritte auch in Zukunft aussehen können: Sie ergänzen unsere bestehenden Aktivitäten, festigen oder erweitern unsere Marktpositionen und eröffnen neue Synergiepotenziale. Auch in Zukunft werden wir nur solche Wachstumschancen nutzen, die Wert schaffen und zum Erreichen der Performanceziele beitragen?, erklärte Bernotat.

Weitere operative Verbesserungen für 2004 erwartet

Für das laufende Jahr rechnet E.ON mit einer nochmaligen Steigerung des adjusted EBIT (4) gegenüber 2003. Dazu werden die Market Units Central Europe, UK und Nordic beitragen. Bei Pan-European Gas erwartet E.ON, das teilweise durch extreme Witterungsbedingungen ungewöhnlich hohe EBIT des Vorjahres nicht wieder zu erreichen. Wie sich die für US Midwest erwartete operative Verbesserung im adjusted EBIT (4) auswirken wird, hängt vom Dollarkurs ab.

Beim Konzernüberschuss geht E.ON davon aus, das Niveau des Vorjahres nicht wieder zu erreichen, weil mit 2003 vergleichbare Buchgewinne nicht erwartet werden.

E.ON gut gerüstet für die Zukunft

?E.ON ist mit dem klaren Fokus auf Strom und Gas strategisch gut aufgestellt. Performanceverbesserung und Wertsteigerung sind keine Schlagworte, sondern eine klare Richtschnur für unser Geschäft. Das strategisch richtungsweisende und wirtschaftlich sehr erfolgreiche Jahr 2003 bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen,? erklärte Bernotat.

1.) Non-GAAP financial measure; Überleitung zum Konzernüberschuss siehe Geschäftsbericht S. 36. 2.) Non-GAAP financial measure; Überleitung zum Betriebsergebnis siehe Geschäftsbericht S. 112-113; weitere Überleitung vom Betriebsergebnis zum Konzernüberschuss S. 36. 3.) Entsprechendes US-GAAP-Ziel: Konzernüberschuss von 3,4 Mrd EUR in 2006e. 4.) Diese Kennzahl heißt aufgrund von SEC-Anforderungen künftig adjusted EBIT, entspricht aber exakt dem heute von E.ON ausgewiesenen EBIT. 5.) Non-GAAP financial measure; Überleitung siehe Geschäftsbericht S. 40. 6.) Non-GAAP financial measure; Ableitung siehe Geschäftsbericht S. 55-57. 7.) Non-GAAP financial measure; erwarteter Konzernüberschuss etwa 3,4 Mrd EUR und erwartete Bilanzsumme etwa 110 Mrd EUR gemäß US-GAAP für 2006e. 8.) Non-GAAP financial measure, Überleitung siehe Geschäftsbericht S. 39. 9.) Non-GAAP financial measure; Die Kostensenkung von 270 Mio EUR hat den Konzernüberschuss (nach Steuern und Anteilen Konzernfremder) in einer Größenordnung von etwa 170 Mio EUR erhöht. 10.) Entsprechendes US GAAP-Ziel: Konzernüberschuss von 650 Mio EUR. Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Mitteilungen an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie an die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.