E.ON AG
10.09.2010  17.43 Uhr
09.07.2010

TÜV SÜD und E.ON treiben Elektromobilität voran

Starnberg. TÜV SÜD und E.ON arbeiten eng bei der Weiterentwicklung der Elektromobilität zur Marktreife zusammen. Im Mittelpunkt der strategischen Partnerschaft steht ein breites Spektrum von Ladesystemen für Elektrofahrzeuge. Die Entwicklung benutzerfreundlicher Stromtankstellen mit höchsten Sicherheitsstandards ist ein wesentlicher Beitrag zum Aufbau der Infrastruktur, die künftig für einen breiten Einsatz von Elektroautos erforderlich sein wird.

 

Die beiden Unternehmen arbeiten im Rahmen ihrer Partnerschaft zum einen an der Weiterentwicklung bereits bestehender Konzepte und Standards für kabelgebundene Stromtankstellen. In diesem Zusammenhang hat E.ON im heute, Freitag, 9. Juli, wieder eröffneten TÜV SÜD Service-Center Starnberg bei München eine neu entwickelte Stromtankstelle mit Kabelanschluss errichtet. Diese Stromtankstelle soll als erste Anlage dieser Art ein TÜV-Zertifikat erhalten. E.ON will bei der Vermarktung einer neuen Generation von Stromtankstellen gezielt auf dieses Gütesiegel setzen und so seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Stromtankstellen unterstreichen.

 

Zum anderen untersuchen E.ON und TÜV SÜD systematisch die Einsatzmöglichkeiten und –perspektiven kabelloser Ladestationen. In einem mehrmonatigen Testbetrieb wird dazu eine ebenfalls im Starnberger Prüfzentrum installierte Testanlage für das induktive Laden auf Herz und Nieren geprüft. Die Testergebnisse werden eine wesentliche Grundlage für die erstmalige Festlegung allgemeingültiger sicherheitstechnischer Anforderungen an solche Ladesysteme sein. Die dabei festgelegten Kriterien können künftig weltweit als Leitlinien für die Entwicklung und den Betrieb solcher Anlagen gelten.

 

TÜV SÜD wird durch die Kooperationen seine Kompetenz über die gesamte Prozesskette der Elektromobilität hinweg stärken: von der Zertifizierung der Stromerzeugung über die Sicherheitsstandards von Fahrzeugen und Infrastruktur bis hin zur Schulung von Mitarbeitern im Umgang mit der Hochvolt-Technologie sowie dem Recycling der Fahrzeuge.


Für E.ON sind Stromtankstellen nicht nur Ladeeinrichtungen für Elektroautos sondern eine wichtige Schnittstelle künftiger intelligenter Stromnetze. Damit die zunehmende Stromerzeugung aus kleinen dezentralen Anlagen integriert werden kann, müssen Stromspeicher die intelligenten Netze ergänzen. Eine Option dafür sind Elektroautos, wenn sie über eine intelligente Stromtankstelle gezielt in windreichen und verbrauchsarmen Zeiten mit Strom gefüllt werden können.

 

 

 

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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