E.ON AG
04.07.2008  17.07 Uhr
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Bild: Ein E.ON-Mitarbeiter mit Helm und Gehörschutz

Mindeststandards

Auf dem Weg zu einer konzernweiten Sicherheits- und Gesundheitskultur sind wir im Jahr 2007 weiter vorangekommen: Die Mindeststandards für die Organisation von Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen sind in den Business Units umgesetzt. 2008 sollen sie in einer Richtlinie zusammengefasst und konzernweit bindend werden. Auf dieser Grundlage wollen wir unsere Sicherheitskultur weiterentwickeln.
Health-Safety-&-Environment-Managementsystem in allen E.ON-Gesellschaften
Alle E.ON Business Units werden über ein Health-Safety-&-Environment- (HSE-) Managementsystem und eine Organisationsstruktur mit klar verteilten Zuständigkeiten verfügen, um die konzernweiten Mindeststandards umsetzen zu können. Die Zahl der Business Units, die über ein HSE-Managementsystem verfügen, hat sich 2007 weiter erhöht.

Todesfälle müssen vermieden werden

Im Konzern ereigneten sich im Jahr 2007 zu unserem größten Bedauern 13 tödliche Unfälle. Vier der Toten waren E.ON-Mitarbeiter, neun Opfer waren Mitarbeiter von durch E.ON beauftragten Fremdfirmen. Eine Verantwortung im Sinne des Strafrechtes trugen in keinem Fall die E.ON-Gesellschaften. Wir bedauern diese Unfälle sehr und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Sicherheitskultur weiterzuentwickeln. Dies ist bei E.ON Chefsache. Kommt es zu einem schwerwiegenden Ereignis, wird der Konzernvorstand innerhalb von 24 Stunden informiert. In einer Vorstandssitzung werden die Umstände des Unfalls gemeinsam erläutert. Anschließend werden entsprechende Konsequenzen gezogen, um solche Ereignisse zu vermeiden und das Arbeiten bei E.ON noch sicherer zu machen.

Transparenz und Handlungsfähigkeit durch Reporting
Die Market Units erstellen einmal im Jahr einen HSE-Bericht und mindestens quartalsweise interne HSE-Berichte. Das Management hat dadurch die Möglichkeit, zeitnah Maßnahmen zur Verbesserung des Systems vorzunehmen.
Kontinuierliche Verbesserung
Die HSE-Systeme werden kontinuierlich mit Hilfe eines Benchmarkings evaluiert und optimiert. Ein Expertenkreis aus Vertretern aller Market Units überprüft regelmäßig die Einhaltung der konzernweiten Standards. Diese müssen im Bereich Health & Safety auch von Fremdfirmen, die für uns tätig sind, eingehalten werden. Seit 2006 werden die Unfälle bei den von E.ON beschäftigten Fremdfirmen erfasst und separat in Form eines Lost Time Injury Frequeny Index (LTIF) für Fremdfirmen einbezogen. Die Maßnahmen dieser Firmen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und ihre Umsetzung berücksichtigt E.ON auch bei der Vergabe von Aufträgen.