E.ON AG
16.05.2008  14.18 Uhr
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Beruf kontra Privatleben: Gleichgewicht statt Spagat

Beruf und Privatleben verschmelzen immer mehr und die Lebensarbeitszeit wird immer länger. Wir bei E.ON bekennen uns zu einer familienfreundlichen Unternehmensführung und schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem unsere Mitarbeiter Karriere und Privat- bzw. Familienleben gut miteinander vereinbaren können. Flexible Arbeitsmodelle und attraktive Karrieremöglichkeiten gehören genauso dazu, wie die Unterstützung unserer Mitarbeiter, wenn sie eine Familie haben oder gründen. Mit zahlreichen Initiativen und Projekten ermöglichen wir verschiedene Arbeitsmodelle und Möglichkeiten, wie Telearbeit oder längere Auszeiten (Sabbaticals), um dem individuellen Lebenshintergrund des Einzelnen gerecht zu werden.

Wo es möglich ist, fördern wir Teilzeitbeschäftigungen. In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer, der mehr als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt ist, auf Grundlage des Teilzeit- und Befristungsgesetzes, einen Anspruch auf Teilzeitarbeit. Ende 2007 waren 6.195 Mitarbeiter in Teilzeit tätig, davon 72 Prozent, also 4.438, Frauen und 1.757 Männer (28 Prozent).

Das Thema Life Balance ist uns sehr wichtig und ist daher eines von elf strategischen Handlungsfeldern unserer Personalstrategie "OneHR".
Tabelle: Anzahl Mitarbeiter mit Vollzeit- bzw. Teilzeitverträgen
E.ON-Foren zur Familienfreundlichkeit in Unternehmen
Im November 2007 fand die Auftaktveranstaltung der vierteiligen Reihe "Familie und Beruf in Gegenwart und Zukunft" bei E.ON Energie in München statt. Zahlreiche Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben sich dabei über die Rahmenbedingungen für eine familienfreundliche Unternehmenskultur ausgetauscht. Ziel der Reihe ist, die Diskussion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu vertiefen und den Austausch über Lösungswege und herausragende Beispiele anzuregen. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltungsreihe von der Bertelsmann Stiftung.

Das OneE.ON Forum "Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben" im November 2006 war bereits ein erster Schritt, um das Bewusstsein für das Thema im Konzern zu schärfen. 200 Mitarbeiter und Gäste diskutierten in der Konzernzentrale in Düsseldorf über die "Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben". Unter ihnen war auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.