E.ON AG
09.02.2012  11.55 Uhr
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Glossar

Hier finden Sie die wichtigsten energie- und finanzwirtschaftlichen Begriffe.
(engl. Gas turbine plant )
Ein Gasturbinenkraftwerk nutzt die heißen Verbrennungsgase, um Turbinen anzutreiben. Sie können innerhalb weniger Minuten ihre volle Leistung erbringen und werden häufig eingesetzt, um den elektrischen Spitzenbedarf abzudecken.
Der Global Compact geht auf eine Initiative des UN-Generalsekretärs Kofi Annan im Jahr 2000 zurück. Ziel des Paktes ist es, das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen zu fördern und gemeinsam die Herausforderungen der Globalisierung zu bewältigen. Alle teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich, die zehn Prinzipien des Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu unterstützen. Das Engagement von E.ON für den UN Global Compact kann im Rahmen der jährlichen Corporate-Responsibility- und Unternehmens-Berichterstattung nachvollzogen werden.
Die fünf globalen Einheiten sind für das länderübergreifende Management der Erzeugungsflotte, für Erneuerbare Energien, den Energiehandel, Neubau und Technologie und das globale Gasgeschäft verantwortlich.
(engl. Marginal cost )
Grenzkosten sind die Kosten, die für die Produktion einer zusätzlichen Einheit eines Gutes aufgewendet werden müssen. Bei einem Kraftwerk ist das zum Beispiel eine zusätzliche Kilowattstunde Strom. Vergleicht man die Grenzkosten mit den Erlösen für die zusätzliche Leistung, erkennt man, ob die höhere Produktion auch die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks erhöht.
(engl. Baseload )
Grundlast nennt man die Netzbelastung, die während eines Tages in einem Stromnetz nicht unterschritten wird. Da der niedrigste Stromverbrauch meist nachts auftritt, wird die Höhe der Grundlast bestimmt von Industrieanlagen, die nachts produzieren, von der Straßenbeleuchtung sowie den Dauerverbrauchern in Haushalt und Gewerbe wie Kühlaggregate, Klimaanlagen oder elektrische Heizungen.
(engl. Combined cycle gas turbine (CCGT))
Abkürzung für Gas- und Dampfturbinenanlage. In der Gasturbine wird Erdgas verbrannt. Die dabei entstehenden heißen Verbrennungsgase geben ihre Energie nur teilweise an die Turbine ab. Mit der Restenergie wird Wasserdampf erzeugt, der eine Dampfturbine antreibt. Durch die Kombination von Gas- und Dampfturbinen lässt sich die Verbrennungswärme besser nutzen. So werden Wirkungsgrade von fast 60 Prozent erreicht.
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