Bild: Verdichterstationen mit Bäumen im Hintergrund

Sicher versorgt mit Erdgas

Der Weltenergieverbrauch wird nach den jüngsten Schätzungen bis 2035 um rd. 1/3 wachsen. Auch der Bedarf an Erdgas, einem Energieträger, der eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Energieversorgung spielen wird, nimmt zu: Nach dem neuesten World Energy Outlook (2010) könnte der Anstieg der globalen Gasnachfrage - je nach Szenario - bis 2035 zwischen 15 und 56 Prozent liegen. 

In Europa (EU27) wird der Gasbedarf bis 2035 gemäß Einschätzung der IEA um rd. 12 Prozent gegenüber 2008 zunehmen (New Policies Scenario). Gleichzeitig ist von sinkenden Produktionskapazitäten in der EU auszugehen. Das heißt: Die Staaten der Europäischen Union müssen von Jahr zu Jahr mehr Erdgas aus anderen Quellen importieren, um ihren Bedarf zu decken. Beim Zugang zu diesen Quellen konkurrieren sie zudem mit sich schnell entwickelnden Schwellenländern wie beispielsweise China und Indien. Mit anderen Worten: Die eigenen Ressourcen nehmen ab, die Importabhängigkeit steigt, der globale Nachfragewettbewerb um Erdgas wächst.

Die Gaswirtschaft befindet sich in einer Phase des tief greifenden Wandels und bedeutender neuer Weichenstellungen. Als eines der größten privaten Strom- und Gasunternehmen weltweit stellt sich E.ON dieser Herausforderung. Der Konzern übernimmt Verantwortung für eine langfristige und sichere Versorgung mit Erdgas in Europa. Im Mittelpunkt unseres Handelns steht dabei ein mehrdimensionales Versorgungskonzept. Dieses besteht aus drei Kernelementen:

Bild: Bohrinseln eines Erdgasfeldes

Diversifizierter Erdgasbezug

Zahlreiche und geografisch breit gestreute Quellen stützen sicheren Gasbezug

 Erdgasbezug
Bild: Roter Stift und Graph auf Finanzblatt

Europäische Krisenstrategie

Kühler Kopf und Kompetenz: Mit passgenauen Konzepten Krisen vorbeugen

 Krisenstrategie