E.ON AG
09.02.2012  09.27 Uhr
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Vom Kabel befreit: induktives Laden

Bei elektrischen Zahnbürsten oder Transportrobotern in Produktionsanlagen ist induktives Laden bereits schon Standard. Auch beim Elektroauto wäre das kontaktfreie Laden eine benutzerfreundliche Lösung: Kein Kabel mehr, das man bei Regen oder Kälte mit Ladestation und Auto verbinden muss oder über das man stolpern kann. Einfach einparken und laden.

Die Idee: Eine im Boden verlegte Spule überträgt drahtlos die Energie in die Batterie des Fahrzeugs. Entsprechend ausgerüstete Stellplätze beginnen den Ladevorgang selbständig, sobald sich das Auto über eine ebenfalls drahtlose Verbindung identifiziert hat. Unter optimalen Bedingungen gehen dabei nur sehr geringe Mengen Energie verloren.

Das induktive Laden für die Elektromobilität anzupassen und zu optimieren ist eines der Ziele von E.ON. Dabei ist es nicht nur erforderlich, die Technik frühzeitig zu erproben und weiterzuentwickeln, sondern auch Normen zu schaffen oder Vorschriften den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. E.ON unterstützt die Forschung und testet bereits mit einem elektrisch betriebenen Transporter das induktive Laden im täglichen Einsatz. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen sollen - in enger Zusammenarbeit mit der Industrie - in die Entwicklung bis zur Serienreife einfließen. Übrigens: Das Magnetfeld wird durch Sicherheitssysteme überwacht und ist somit vollkommen harmlos für Menschen und Tiere.
Bild: Induktives Laden
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