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09.02.2012  04.39 Uhr
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CO2-Transport

Vom Kraftwerk zum Speicher

Nur selten lässt sich das abgeschiedene CO2 direkt am Kraftwerksstandort speichern, da dort meist keine geeigneten Lagerstätten im Untergrund vorhanden sind. Das CO2 muss daher zu einem Speicherort transportiert werden. Für sehr kleine Mengen eignen sich LKW und für große Distanzen Schiffe als Transportmittel. Angesichts der erheblichen Mengen, die in Kraftwerken abgeschieden werden sollen, sind für einen kontinuierlichen CO2-Transport aus ökonomischer und ökologischer Sicht Pipelines die erste Wahl. Um das Transportvolumen zu reduzieren, wird das CO2 (mit zusätzlichem Energieaufwand) unter hohen Druck gesetzt und dann mit einer sehr hohen Dichte - ähnlich einer Flüssigkeit - an den Speicherort transportiert.

Der Transport von CO2 erfordert Investitionen in den Aufbau einer Infrastruktur mit dem Bau weiterer Leitungssysteme - ähnlich den Erdgas-Pipelines - sowie die notwendigen Genehmigungsverfahren.

Der Pipelinetransport von CO2 ist bereits in der Praxis bewährt. So werden in den USA seit den 1970er Jahren CO2-Pipelines betrieben, die eine Länge von mehreren tausend Kilometern haben.
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