E.ON AG
09.02.2012  04.33 Uhr
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Bild: Dünnschicht-Technologie

Sonne setzt Elektronen in Bewegung

Die Fotovoltaik-Technik wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrischen Strom um. Das Prinzip des fotoelektrischen Effekts entdeckte der französische Physiker Alexandre Becquerel bereits 1839. Er fand heraus, dass Licht oder Wärme bei bestimmten Materialien Elektronen freisetzen, sodass ein Gleichstrom fließt. Halbleiter wie Silizium, ein natürlicher Bestandteil von Sand oder Kies, eignen sich dafür besonders gut. Für Fotovoltaik-Anlagen benötigt man dünne Scheiben, die aus einem einzelnen Siliziumkristall oder aus einem Block von Kristallen geschnitten werden. Die erste praktische Anwendung dieser Technik fand im Weltraum statt. In den späten 50er-Jahren setzte die NASA erstmals Fotovoltaik-Anlagen zur Stromversorgung ihrer Satelliten ein. Heute sind die strahlend blauen Solarzellen weltweit im Einsatz. Ihr Wirkungsgrad liegt zwischen 15 und 25 Prozent.

Derzeit arbeiten Wissenschaftler und Techniker mit Hochdruck daran, die Produktionskosten der Module zu senken und ihren Wirkungsgrad zu optimieren.
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