Bild: Solarpark Brigadel

E.ONs Solar-Portfolio

Solarenergie, einschließlich Solarthermischer Kraftwerke (Concentrated Solar Power, kurz CSP) sowie Fotovoltaik-Anlagen (kurz PV), gehören zur Unternehmensstrategie von E.ON Climate & Renewables und gelten neben der Windenergie als das zweite Standbein der Erneuerbaren-Einheit.

Mithilfe der Fachkenntnisse sowie der Standortunabhängigkeit von E.ON wollen wir jedes Jahr etwa 120 MW an neuen Fotovoltaik-Anlagen in Betrieb nehmen und damit einer der führenden Betreiber im weltweiten PV-Markt werden. Gleichzeitig möchten wir das Solargeschäft auf den gleichen Industrialisierungsgrad wie unser Windgeschäft bringen. In einem ersten Schritt streben wir an, bis 2015 die Installationskosten von neuen PV-Anlagen um 35 Prozent zu senken.

Im Jahr 2009 installierte E.ON Climate & Renewables die erste Fotovoltaik-Anlage mit einer Gesamtkapazität von 1 MW in Fiume Santo in Italien und machte damit den ersten Schritt in den italienischen Markt. Zwei weitere Anlagen in den Provinzen Taranto (6,1 MW) und Alessandria (2,8 MW) wurden Ende 2010 in Betrieb genommen. Im Frühling 2011 hat E.ON Climate & Renewables zwei zusätzliche Anlagen, Costa de Nobili mit einer Leistung von 2,7 MW und Nepi, eine 4,1 MW starke Anlage, eingeschaltet.

E.ON Climate & Renewables' erste französische Fotovoltaik-Anlage, Le Lauzet (2,5 MW), wurde 2010 in Betrieb genommen und steht zirka 250 Kilometer nördlich von Marseilles in Südfrankreich. Im Jahr 2011 haben wir unsere zweite PV-Anlage Brigadel (8 MW) in Frankreich in Betrieb genommen.

Bis heute besitzt E.ON Climate & Renewables eine Gesamtkapazität von 27,6 MW an industriellen Fotovoltaik-Anlagen in Italien und Frankreich. Mit der Fertigstellung zwei weiterer Anlagen - Fiume Santo 2 (17,8 MW) und Fiume Santo 5 (11,5 MW) - in Italien Anfang 2012 haben wir unsere Kapazitäten an industriellen Fotovoltaik-Anlagen auf etwa 60 MW erweitert. Bei voller Kapazitätsauslastung aller Anlagen kann Strom für die Deckung des durchschnittlichen Jahresbedarfs von zirka 40.000 Haushalten erzeugt werden.

Die Projektpipeline von E.ON Climate & Renewables in Südeuropa hat eine Kapazität von 600 MW. Gemeinsam mit E.ON Italia werden Synergien von Kollokation-Möglichkeiten vorangetrieben, da hier eine Reihe geeigneter Standorte vorhanden ist. Unter "Kollokation" versteht man den Aufbau einer Solarfarm um eine bestehende Anlage (z.B. ein Windkraftwerk) herum, wodurch sich erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen bei der Planung und Entwicklung erzielen lassen.