E.ON gründet Joint Venture mit EQT Infrastructure


Veräußerung von E.ON Energy from Waste an das Joint Venture vereinbart

E.ON hat Verträge zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit EQT Infrastructure II, einem zum schwedischen Investmentfonds EQT gehörenden Infrastrukturfonds, unterzeichnet. Das Joint Venture, an dem EQT zu 51 Prozent und E.ON zu 49 Prozent beteiligt sein werden, wird 100 Prozent der Anteile von E.ON an E.ON Energy from Waste übernehmen.

Das Joint Venture will die Marktposition von E.ON Energy from Waste stärken, das operative Geschäft weiterentwickeln und die geographische Expansion des Unternehmens weiter ausbauen. Mit der Transaktion verringert E.ON seine Beteiligung in der Abfallverwertung, die nicht zum Kerngeschäft des Konzerns gehört.

„Das jetzt von beiden Partnern vereinbarte Modell zur Fortführung der Geschäfte von E.ON Energy from Waste und die Gründung des Joint Ventures schaffen Wachstum bei geringerer Kapitalbindung und folgen damit unserer Ende 2010 vorgestellten Strategie“, betonte Johannes Teyssen, Vorstandvorsitzender von E.ON. „Gemeinsam mit unserem Partner wollen wir E.ON Energy from Waste als eigenständiges Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen“, so Teyssen weiter.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Sie soll voraussichtlich im ersten Quartal 2013 vollzogen werden. Mit dieser Abgabe hat E.ON insgesamt mehr als 14 Mrd € aus Veräußerungen erzielt und das Desinvestitionsziel von 15 Mrd € bis Ende 2013 fast erreicht.

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