Verständigung über Tarifvertrag für neue E.ON-Service-Gesellschaft erzielt


  • Berlin wird neuer E.ON-Standort; Regensburg und Hannover bleiben als Service-Standorte erhalten
  • Wichtiger Fortschritt im Effizienzsteigerungsprogramm „E.ON 2.0“

E.ON kommt bei der Umsetzung des Programms zur Effizienzsteigerung „E.ON 2.0“ weiter gut voran. Mit der Verhandlungskommission der Gewerkschaften Verdi und IG BCE wurde Einvernehmen über den Abschluss eines Tarifvertrags für die neue Einheit E.ON Business Services erzielt, der noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Großen Tarifkommission der Tarifgemeinschaft Energie am 2.11.2012 steht. Damit nimmt die neue Service-Gesellschaft in Deutschland Gestalt an.

Die neue Gesellschaft soll künftig in Berlin, Regensburg und Hemmingen bei Hannover mit insgesamt rund 640 Mitarbeitern Dienstleistungen im Personal- und Rechnungswesen erbringen. Berlin wird ab Frühjahr 2013 neuer Standort für E.ON mit voraussichtlich 260 Arbeitsplätzen. In der Bundeshauptstadt sollen künftig die globalen Personaldienstleistungen des E.ON-Konzerns gebündelt werden, darunter z.B. das Recruiting. Damit werden in Berlin hochqualifizierte und international ausgerichtete Arbeitsplätze entstehen.

Die bisherigen Service-Standorte in Regensburg und Hannover/Hemmingen bleiben erhalten. In Regensburg werden rund 230, in Hannover/Hemmingen rund 150 Mitarbeiter beschäftigt sein. An beiden Standorten gibt es bereits größere E.ON-Einheiten. So ist Regensburg Sitz von E.ON Bayern und Hannover Sitz der globalen Einheit Erzeugung und von E.ON IT. Mitarbeitern der bisherigen, kleineren Service-Einheiten in Nürnberg, Landshut, Potsdam und München werden Arbeitsplätze an den größeren Standorten angeboten.

„Mit dem neuen Tarifvertrag erhalten wir Hunderte von qualifizierten Arbeitsplätzen in Deutschland“, sagt E.ON-Vorstandsmitglied und CFO Marcus Schenck. „Mit viel gutem Willen auf beiden Seiten ist es gelungen, faire Konditionen im Rahmen des E.ON-Tarifwerks zu vereinbaren, die regionalen Standorte zu bündeln und für den neuen Standort Berlin den Weg frei zu machen. Gleichzeitig sind wir bei den Kostensenkungen vorankommen. Mit dem Aufbau von E.ON Business Services bündeln wir gleichartige Dienstleistungen im Konzern und wahren hohe und einheitliche Qualitätsstandards, von denen der gesamte Konzern profitieren wird. Unser besonderer Dank gilt auch den Regierungen in den Ländern, die den Prozess unterstützt haben.“

Michael Mittmann, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, sagte: „Die erzielten Verhandlungsergebnisse geben den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Einheiten Klarheit über künftige Rahmenbedingungen, das Warten hat ein Ende. Der gefundene Tarifkompromiss berücksichtigt soziale und materielle Interessen der E.ON-Beschäftigten. Dazu zählen besonders der Erhalt der E.ON-Service-Standorte Hannover/Hemmingen und Regensburg sowie die Arbeitsplatzsicherung in Deutschland durch den neuen Standort Berlin. Damit haben Betriebsräte und Gewerkschaften gemeinsam gezeigt, dass sie das Unternehmen in schwieriger Lage gestalterisch begleiten“.

Mit dem im August 2011 gestarteten Programm „E.ON 2.0“ will E.ON die jährlichen beeinflussbaren Kosten signifikant senken. Die Bündelung gleichartiger Aufgaben in den Funktionen Personal und Rechnungswesen in Business Service Centern trägt nicht nur zu Kostensenkungen bei, sondern vor allem zu einer Vereinheitlichung von Prozessen und einer besseren Nutzung von Know-how für alle Konzerngesellschaften.

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