Kraftwerk Ulrich Hartmann im bayerischen Irsching eingeweiht

E.ON hat heute im bayerischen Irsching ein neues Gas- und Dampfkraftwerk mit einer installierten Leistung von 561 Megawatt eingeweiht. Das Kraftwerk Ulrich Hartmann setzt mit einem zuvor in Anlagen dieser Art nicht erreichten Wirkungsgrad von über 60 Prozent neue Maßstäbe für eine effiziente und klimaverträgliche Stromproduktion.

„Dieses Kraftwerk ist ein Stück Energiewende“, betonte der Vorstandsvorsitzende der E.ON Energie AG, Ingo Luge in seinen Ausführungen. „Kraftwerke wie dieses hier in Irsching sind ein unverzichtbarer Meilenstein auf dem Weg zur Energieversorgung von Morgen. Diesen Ausbau treibt E.ON schon seit vielen Jahren voran und hat allein in 2010 mehr als eine Milliarde Euro in Erneuerbare investiert“, so Luge weiter. „Unser Engagement für die Energieversorgung der Zukunft umfasst dabei aber nicht nur die Stromerzeugung aus Wind und Sonne, sondern auch die Integration der Erneuerbaren in die Verteilnetze und die dezentrale Erzeugung aus kleinen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen“, unterstrich Luge.

An der Einweihung nahmen der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, Staatssekretär Jochen Homann vom Bundeswirtschaftsministerium und rund 250 weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.

Das neue Kraftwerk bei Ingolstadt trägt den Namen „Kraftwerk Ulrich Hartmann“. Damit setzt E.ON eine Tradition aus den Zeiten ihrer Vorgängerunternehmen fort, technisch wegweisende Kraftwerke nach Persönlichkeiten zu benennen, die sich besondere Verdienste um das Unternehmen erworben haben. Ulrich Hartmann war über 39 Jahre für E.ON und deren Vorgängerunternehmen tätig und hat die erfolgreiche Entwicklung des Konzerns entscheidend geprägt. Mit strategischen und unternehmerischen Weichenstellungen wie der erfolgreichen Fusion von Veba und Viag zu E.ON und der Fokussierung auf das Energiegeschäft hat er ein großes Stück Unternehmensgeschichte geschrieben.

Innovative Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Turbinen- und Kesseltechnik in Verbindung mit bewährter Technologie ermöglichen im Kraftwerk Ulrich Hartmann höhere Verbrennungstemperaturen als in bisherigen Gas- und Dampfkraftwerken und damit den erhöhten Wirkungsgrad. Diese hohen Temperaturen werden in der Gasturbine durch fortschrittliche Schaufelwerkstoffe, hitzebeständige Beschichtungen und eine optimierte Luftkühlung der Turbinenschaufeln beherrscht. Die Turbine verfügt über eine hohe Lastwechselfähigkeit, das heißt, die Stromproduktion kann flexibel und schnell an veränderten Bedarf angepasst werden. 

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