E.ON steigert Ergebnis in schwierigem Umfeld

  • Adjusted EBIT 2008 steigt um 7,3 Prozent auf 9,9 Mrd Euro 
  • Dividende erneut gesteigert: 1,50 Euro je Namensaktie 
  • Ausblick für 2009: stabiles Adjustet EBIT,
    Bereinigter Konzernüberschuss geht zurück 
  • Investitionen von bis zu 30 Mrd Euro bis 2011

Mit einem deutlichen Ergebnisplus zeigt E.ON Stärke in der Krise. In einem sehr schwierigen Umfeld hat E.ON 2008 das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) um 7,3 Prozent auf 9,9 Mrd Euro gesteigert. E.ON liegt damit im Rahmen der Prognose vom Frühjahr 2007, die vor Beginn der Wirtschaftskrise aufgestellt wurde. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 86,8 Mrd Euro. Der Bereinigte Konzernüberschuss, Grundlage der Dividendenberechnung, stieg um 9 Prozent auf jetzt 5,6 Mrd Euro. Die Dividende soll auf 1,50 Euro je Namensaktie steigen. Das ergibt eine Ausschüttungsquote von knapp über 50 Prozent.

Bei den Investitionen hat E.ON 2008 erneut deutlich zugelegt und mit 26,2 Mrd Euro mehr als doppelt so viel investiert wie im Vorjahr. Davon entfielen allein rund 16 Mrd Euro auf die Übernahme von Aktivitäten aus der Vereinbarung mit Enel und Acciona sowie die Vereinbarung mit Statkraft. Im vergangenen Jahr hat E.ON kon¬zernweit mehr als 13.000 neue Mitarbeiter eingestellt, davon knapp 5.000 in Deutschland. Mit 2.700 Auszubildenden gehört E.ON zu den größten Ausbildungsbetrieben in Deutschland.

Der Ausblick für 2009 ist in deutlich höherem Umfang von Unsicherheiten behaftet als in den Vorjahren. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor ist unter anderem der weitere Verlauf der weltweiten Wirtschaftskrise mit ihren derzeit nur schwer abzuschätzenden Folgen. Vor diesem Hintergrund geht E.ON gegenwärtig davon aus, im Geschäftsjahr 2009 beim Adjusted EBIT das hohe Niveau des Vorjahres zu erreichen. Für den Bereinigten Konzernüberschuss erwartet E.ON wegen höherer Zinsaufwendungen aufgrund der gestiegenen Finanzverbindlichkeiten eine Verringerung um rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An der bisherigen Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent will E.ON festhalten.

Für 2010 erwartet E.ON aufgrund der laufenden Performance-Verbesserungen eine positive operative Entwicklung. Ziel ist aus heutiger Sicht auf der Basis des aktuellen Portfolios eine Steigerung beim Adjusted EBIT auf rund 11 Mrd Euro zu erreichen.

Für den Zeitraum 2007 bis 2010 hatte E.ON Investitionen in Höhe von 63 Mrd Euro angekündigt. Bis 2010 wird E.ON davon 60 Mrd Euro investiert haben. Für den aktuellen Planungszeitraum 2009 bis 2011 ermöglicht die Ergebnisstabilität des Unternehmens eine weitgehende Fortführung dieses größten Investitionsprogramms der Energiebranche. Vor dem Hintergrund des deutlich schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds hat E.ON jedoch alle Projekte des aktuellen Planungszeitraums erneut überprüft und um rund 6 Mrd Euro gegenüber dem ursprünglichen Ansatz gekürzt. In den nächsten drei Jahren, also von 2009 bis 2011, wird E.ON nach dieser Kürzung jährlich im Durchschnitt 10 Mrd Euro investieren. Etwa ein Drittel davon gehen in die Modernisierung und den Ersatz von Netzen und Kraftwerken in Deutschland und Großbritannien, zwei Drittel sind für Wachstum vorgesehen. Schwerpunkt ist dabei der Ausbau der Kraftwerkskapazitäten in den Niederlanden, in Belgien, in der Slowakei und in Russland. Erneuerbare Energien sind ein Wachstumsfeld mit nach wie vor zweistelligen Steigerungsraten und werden bei E.ON zu einem Kerngeschäft ausgebaut. Inzwischen hat E.ON weltweit führende Positionen im Bereich der Onshore- und Offshore-Windenergie in Nord- und Ostsee erreicht. Zukünftiges Potenzial sieht E.ON insbesondere bei großen Solarkraftwerken in sonnenreichen Regionen und bereitet entsprechende Projekte vor.

E.ON wird neben den laufenden Performance-Verbesserungen und der Priorisierung von Investitionsprojekten konsequent das Beteiligungsportfolio überprüfen. Abhängig von der Lage am Kapitalmarkt beabsichtigt E.ON bis Ende 2010 Assets im Umfang von mindestens 10 Mrd Euro zu veräußern.

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